Produkt bei Edeka wegen „Extra-Zutat“ zurückgerufen - zwei Viertel in München sind betroffen

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Nächstes Jahr blüht hier wieder der Löwenzahn: Die Renaturierung der ehemaligen Zeltstadt in Berg läuft auf Hochtouren – nach einem Jahr des Stillstands. Bevor alles fertig gemacht wird, muss das kontaminierte Material unter der grauen Plane entsorgt werden. Und es muss klar sein, dass nicht noch mehr davon im Boden ist. 

Zeltstadt-Standorte

Kontaminiertes Material im Huberfeld

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Böse Überraschung beim Aufräumen: Auf dem Gelände in Berg, auf dem früher die Zeltstadt für Flüchtlinge stand, wurde verunreinigter Boden gefunden.

Berg/ Pöcking – Irgendwie scheint das Gelände, wo die Berger Asylzeltstadt war, unter keinem guten Stern zu sehen. Erst haben die Berger ein gutes Jahr darauf gedrängt, dass der Standort endlich aufgeräumt und wieder zur Wiese wird. Seit Anfang November wird nun endlich gearbeitet. Und dann wird wieder aufgehört, weil kontaminiertes Material beim Aufräumen im Huberfeld gefunden wurde. In Pöcking läuft dagegen alles nach Plan, teilt Landratsamtssprecher Stefan Diebl auf Anfrage mit.

Was noch aussieht wie eine Wüste, soll im kommenden Frühjahr wieder als Wiese grünen. So viel ist sicher. Die Arbeiten auf den Standorten der ehemaligen Zeltstädte für Flüchtlinge in Berg und in Pöcking gehen voran. Pöcking werde voraussichtlich Ende der Woche fertig, sagt Diebl. In Berg komme es zu Verzögerungen, weil mit Mineralöl kontaminiertes Material im Aushub gefunden worden sei.

„Das Material werden wir entsorgen“, kündigte er an. Bevor die Fläche am Berger Huberfeld weiter hergerichtet kann, will das Landratsamt erst prüfen lassen, ob sich weiteres Problemmaterial im Boden befindet. „Wir warten noch auf das Okay vom Wasserwirtschaftsamt“, sagt Diebl. „Dann machen wir weiter.“ Erst anschließend werde weiter verfüllt und Humus verteilt.

Seit rund zwei Wochen laufen die Renaturierungsarbeiten in Berg und in Pöcking. Eine Firma stellt die Areale wieder so her, dass es aussieht wie vorher. Das war Teil des Abkommens zwischen den Gemeinden und dem Landratsamt. Ausgemacht war, dass die Zelte nur für maximal zwei Jahre stehen und dass das Gelände anschließend wieder so aussieht wie vorher. Deshalb musste die Asphaltschicht weg, die Bodensparten und die Kabelleitungen raus, damit die Wiese wieder verfüllt und mit Erde bedeckt werden kann. Im Frühjahr werde dann der Rasen gesät, sagt Diebl.

In Pöcking läuft laut Landratsamt alles plangemäß. Voraussichtlich Ende dieser Woche werde das Gelände renaturiert sein, sagt Diebl.

Beide Gemeinden haben Pläne mit den Grundstücken. Pöcking will sein Haus der Vereine bauen. Die Planungen sind schon fortgeschritten. Berg hat das Huberfeld als möglichen Standort für ein neues Rathaus im Auge.

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