Ein Ort für die jungen Berger: Der Skaterpark wird immer beliebter, deshalb hat die Gemeinde nun drei neue Geräte montieren lassen. Jörn Kachelriess, Jugendreferent der Gemeinde (l.), Dritte Bürgermeisterin Elke Link (4.v.l.) und Kämmerer Florian Bendele (3.v.r.) weihten die „Rail“, die „Box“ und das „Curb“ ein.
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Ein Ort für die jungen Berger: Der Skaterpark wird immer beliebter, deshalb hat die Gemeinde nun drei neue Geräte montieren lassen. Jörn Kachelriess, Jugendreferent der Gemeinde (l.), Dritte Bürgermeisterin Elke Link (4.v.l.) und Kämmerer Florian Bendele (3.v.r.) weihten die „Rail“, die „Box“ und das „Curb“ ein.

Drei geräte für skaterplatz

Seit Corona-Pandemie: Neuer Treffpunkt der Jugend

  • Laura Forster
    VonLaura Forster
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Etwas Gutes hat die Corona-Pandemie doch, zumindest in der Gemeinde Berg: Der Skaterplatz wird von den Kindern und Jugendlichen genutzt, wie schon seit Jahren nicht mehr. Deshalb hat sich die Gemeinde dafür entschieden, drei neue Geräte auf dem Gelände zu montieren.

Berg – Oberkörperfrei zeigen ein halbes Dutzend Jugendlicher auf der Mini-Ramp aus Holz ihre Tricks mit dem Skateboard oder dem Stunt Scooter, während lässige Hip-Hop Musik aus einer Lautsprecherbox dröhnt. Am anderen Ende des Skaterplatzes in Berg, der sich direkt neben dem Bogenschießstand des MTV Bergs befindet, übt der Nachwuchs. Mit der Hilfe von Opa probieren zwei junge Skater verschiedene Tricks mit den City-Roller aus. Seit der Corona-Pandemie ist das Gelände am Ortseingang zum Treffpunkt der jungen Berger geworden. Das hat auch die Gemeinde bemerkt und gehandelt. Seit vergangenem Donnerstag schmücken drei neue Geräte den Skaterplatz, die von den Kindern und Jugendlichen schon auf Herz und Nieren getestet wurden.

„Die Berger Jugend ist an uns herangetreten“, sagt Dritte Bürgermeisterin Elke Link bei einem Pressegespräch auf dem Gelände. „Einige Geräte auf dem Platz waren in keinem guten Zustand mehr, mache sogar schon etwas morsch.“ Die Gemeinde entschied sich deshalb, das Jugendbudget dieses Jahr für den Skaterpark zu verwenden. „Das ist ein öffentlicher Platz, hier kann jeder hinkommen, der Lust hat“, sagt die Bürgermeisterin. Das Geld sei somit in etwas investiert, das alle Berger Kinder und Jugendliche nutzen können – und das machen die meisten auch.

Seit Pandemie: Skaterplatz in Berg boomt

„Seit eineinhalb Jahren, seit Beginn der Corona-Pandemie, ist der Platz voll“, sagt die Bürgermeisterin. „Hier kommen Mütter mit Kinderwagen her oder Jugendliche mit Musikboxen.“ So beliebt war der Skaterplatz zuletzt, als er vor rund zehn Jahren eröffnet wurde. Damals wurde er als Gemeinschaftsaktion zwischen der Gemeinde und dem MTV Berg ins Leben gerufen. „Wir haben die ersten zwei bis drei Jahre auch verschiedene Contests veranstaltet“, erinnert sich Link. Danach ebbte die Begeisterung für den Park ab – bis jetzt.

„Ich komme seit April 2020 fast jeden Tag hier her, solange das Wetter passt“, sagt der 15-jährige Maxi Brunner aus Aufkirchen. In den Ferien sei im Skaterpark nicht so viel los, da viele Jugendliche im Urlaub sind. „Ich habe aber auch schon erlebt, dass hier rund 50 Leute geskatet sind oder einfach rumsaßen und gequatscht haben“, sagt Brunner. „Man trifft sich mit Freunden, lernt aber auch neue Leute kennen.“

Die drei neuen Geräte haben Brunner und seine Skate-Freunde gleich eingeweiht. Eine stangenähnliche Rail, ein Curb, ein Klotz der an einen Randstein erinnert, und eine Box hat der Bauhof am Donnerstag montiert. „Der Platz war etwas heruntergekommen“, sagt der 15-Jährige. Das soll sich mit den neuen Geräten nun ändern.

Rund 3500 Euro haben die Neuanschaffungen gekostet. Die Gemeinde will noch weiter in den Platz investieren. „Eine alte Box aus Holz liegt gerade beim Bauhof und soll repariert werden“, sagt Bürgermeisterin Elke Link. Außerdem soll der Boden der Mini-Ramp ausgetauscht werden. Die Erneuerung ist für die zweite Jahreshälfte geplant.

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