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Peter Andrä von der Fischerei Kramerfeicht aus Berg mit der Riesen-Renke.

Fischerei

Die Riesen-Renke aus dem Starnberger See

Der Fischer Peter Andrä aus Berg hat einen wirklich dicken Fisch im Netz gehabt: eine 60 Zentimeter lange und 2500 Gramm schwere Renke.

Berg - Dem Berger Fischer Peter Andrä von der Fischerei Kramerfeicht ist Mittwochfrüh ein dicker Fisch ins Netz gegangen. Er fing eine 60 Zentimeter lange und 2500 Gramm schwere Renke. So eine außergewöhnliche Renke ging den Andräs seit Jahrzehnten nicht mehr ins Netz. Dieser Gang macht etwa zehn Personen satt. 

Zum Vergleich: Die Renkenarten, die Andrä üblicherweise im Starnberger See fängt, sind rund 30 Zentimeter groß und wiegen 200 bis 300 Gramm. Der dicke Fisch ist eine besondere Art. „Es ist eine Sandfelche“, erklärt der Fischer. „Sie steigen mit den Larven der Steinfliegen in dieser Jahreszeit an die Wasseroberfläche.“ Unbenommen von dem dicken Fisch stellt Andrä fest, dass die Renken im Starnberger See von Jahr zu Jahr kleiner werden. Das bestätigt auch der restliche Fang vom Mittwoch: Neben der großen Sandfelche waren nur zwei weitere Fische im Netz, die nur 200 Gramm schwer waren. Die große Renke, die übrigens geschmacklich einwandfrei ist, geht in den Verkauf. „Fische schmecken umso besser, je größer sie werden“, weiß Andrä.

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