Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

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Verband Wohnen

Bezahlbar wohnen auf drei Geschossen in Aufhausen

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Aufhausen – Rund 30 Wohnungen wird der Verband Wohnen für die Gemeinde Berg in Aufhausen an der Osterfelderstraße bauen. Der Gemeinderat hat den Bebauungsplan auf den Weg gebracht – ein erster Schritt, um das Gelände, das noch im Landschaftsschutzgebiet liegt, baureif zu machen.

Wichtig ist, dass der Bau wirtschaftlich und funktional ist. Es gehe um staatlich geförderten Wohnbau, wie Verbandsgeschäftsführer Michael Vossen und sein technischer Leiter Wolfgang Robl im Gemeinderat am Dienstagabend sagten. Sie haben das Grundstück an der Osterfelder Straße, das der Gemeinde gehört, mehrfach begutachtet. Ein Verkehrslärmgutachten und die Baugrunduntersuchung stehen noch aus.

Der Verband Wohnen will ein dreigeschossiges Gebäude errichten, in dem rund 30 Wohnungen verschiedener Größe entstehen sollen. Mit kleineren Wohnungen für junge Leute, die gerade von Zuhause ausgezogen sind, bis hin zu größeren Wohnungen für Familien mit mehreren Kindern. Die Aufteilung ist noch nicht festgelegt. Das Belegungsrecht liegt bei der Gemeinde Berg, so sehen es die Richtlinien des Verbands vor.

30 sei eine Zahl, ab der Wohnungsbau wirtschaftlich werde, sagte Robl. „Es können auch 27 oder 33 werden.“ Das Areal soll begrünt werden, eventuell mit einem Erdwall Richtung Staatsstraße. Gedacht ist an fußläufige Verbindungen zwischen der dort an der Ecke liegenden Kapelle und dem Spielplatz in Aufhausen. Geplant ist eine lockere Bebauung. Geplant ist zudem eine Tiefgarage sowie einige barrierefreie Wohnungen und ein Aufzug. „Die Wohnungen sollen dauerhaft bewohnbar bleiben, bis ins hohe Alter“, unterstrich Robl.

Die Gemeinde stellt dem Verband für den Wohnbau ihr Grundstück in Erbpacht zur Verfügung. Für einen symbolischen Betrag von einem Euro pro Quadratmeter und Jahr.

Im Berger Fall sind das 7500 Euro – das fragliche Areal ist 7500 Quadratmeter groß, wird aber nicht gleich ausgenutzt. Verband und Gemeinde behalten sich Erweiterungsmöglichkeiten vor. Die Gemeinde besitzt an der Stelle noch mehr Grund, den der Verband Wohnen bebauen könnte – doch das ist Zukunftsmusik. Der Bau an der Osterfelderstraße wird gefördert. „Das kommunale Wohnungsförderprogramm gibt uns wesentlich mehr Freiheiten“, sagte Vossen. „Es erlaubt uns, erst bei Bezug festzulegen, ob wir sie mit Wohnungsförderungsschein belegen oder nicht.. Damit können wir nach Bedarf reagieren.“

Einige Gemeinderäte hatten Probleme mit der Dreigeschossigkeit. Die könnte neben ihrer optischen Wirkung auch baurechtliche Folgen haben. Denn der Bebauungsplan, der für das benachbarte Gebiet gilt, ist nicht mehr gültig, heißt es in der Sitzungsvorlage. Das würde bedeuten, dass auch in der Umgebung dreigeschossige Bauten möglich wären.

Die Gemeinderäte störten sich aber vor allem an der Optik. Diese Bedenken versuchte Robl zu zerstreuen: „Dort ist eine Senke, in der ein Geschoss praktisch ganz verschwindet. Vom südlich gelegenen Wohngebiet bis zur Osterfelderstraße ist ein Höhenunterschied von drei Metern.“ Rupert Steigenberger (BG) sagte: „Kostengünstigen Wohnraum in die Fläche zu ziehen,, ist nicht wirklich möglich.“ Robl ergänzte: „Noch wirtschaftlicher wären vier oder fünf Geschosse, aber das ist nicht vermittelbar.“ Da ging ein Raunen durch die Zuschauerreihen.

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