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Blick auf die Windräder der Gemeinde Berg bei Sonnenaufgang

Wadlhauser Gräben

Der Wind weht wie erwartet - und das Ergebnis steigt

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Die Berger Windräder haben im vergangenen Jahr den Ertrag gebracht, den die Betreiber prognostiziert hatten: 24,5 Millionen Kilowattstunden. Das Ergebnis steigert sich, weil die laufenden Kosten der Betreibergesellschaft niedriger sind als erwartet.

Berg – Die Berger Windräder in den Wadlhauser Gräben haben im vergangenen Jahr so viel Strom produziert wie im Geschäftsplan erwartet wurde. „Es wurden mit den vier Windkraftanlagen insgesamt 24,5 Millionen Kilowattstunden produziert“, sagt der Geschäftsführer der Bürgerwind Berg GmbH & Co. KG, Robert Sing, auf Anfrage. 2016 lag der Ertrag bei rund 20 Millionen Kilowattstunden.

Sing ist mit dem Ertrag 2017 zufrieden: „Die Windräder sind super in Fahrt. Mit dem Ertrag könnte man 3000 mal um die Erde fahren oder 8000 Autos ein Jahr lang jeweils 15 000 Kilometer weit fahren lassen.“ Was das Ergebnis für die 169 Kommanditisten verbessern wird: „Wir haben deutlich geringere laufende Kosten als erwartet, deshalb steht die Gesellschaft gut da“, sagt Sing.

Weitere Details möchte er nicht nennen. Sie werden erst auf der Kommanditistenversammlung genannt, die voraussichtlich im Mai stattfinden wird. Wie berichtet, lehnt einer der Kommanditisten eine Veröffentlichung des Ergebnisses ab. Sein Wunsch ist das eine, die Realität eine andere: In Kürze sind die Daten auch über die Bundesnetzagentur für jedermann im Internet einzusehen.

Das weiß auch Walter Huber von den Stadtwerken Bad Tölz, einer der 169 Kommanditisten. In dem im November erschienenen Kundenmagazin der Stadtwerke veröffentlichte er Details zu den Erträgen der Windräder bis August. Demnach lief es im Januar und Februar sowie im April und im Mai schlechter als erwartet. Im Januar waren es sogar fast eine Million Kilowattstunden weniger als erwartet. Dafür lag der Ertrag im März, Juni und Juli bereits über dem prognostizierten Soll. Das Soll berechnet sich aus den Windgutachten, die die Gemeinde Berg im Vorfeld der Planungen für die Anlagen in Auftrag gegeben hatte. Die Berger Windräder erzeugten zuverlässig Strom, heißt es in der Broschüre: „Gut 12,93 Millionen Kilowattstunden Strom hätten die vier Windräder mit jeweils drei Megawatt Nennleistung bis einschließlich August erzeugen sollen. Die erfreuliche Bilanz: Tatsächlich wurden mehr als 14,867 Millionen Kilowattstunden erzeugt.“

Sing bestätigt diese Angaben. Im letzten Quartal 2017 hätten die Erträge über der Erwartung gelegen. Als positiv vermeldet er zudem, dass die jüngsten Stürme „Burglind“ und „Friederike“ nicht zu einem Abschalten der Anlagen führten. „Die Windräder sind gut durchgelaufen“, sagt Sing. „An so einem Tag macht eine Anlage rund 70 000 Kilowattstunden. Bei vier Anlagen schaffen wir dann also 280 000 Kilowattstunden.“

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