Die künftige Wildblumenwiese in Aufkirchen: Auf insgesamt 1000 Quadratmeter will die Gemeinde Berg die Vielfalt für Bienen und Insekten fördern.
+
Die künftige Wildblumenwiese in Aufkirchen: Auf insgesamt 1000 Quadratmeter will die Gemeinde Berg die Vielfalt für Bienen und Insekten fördern.

Rund 1000 Quadratmeter

Blühwiesen dank geliehenem Bagger: Gemeinde Berg richtet Flächen für mehr Biodiversität ein

  • vonSandra Sedlmaier
    schließen

Rund 1000 Quadratmeter Blühflächen hat die Gemeinde Berg hergerichtet - an verschiedenen Standorten. Weil der eigene Bagger kaputt ist, musste der Bauhof für Ersatz sorgen.

Berg – Vor der Aufkirchner Wallfahrtskirche und dem Kriegerdenkmal ist ein eigentlich recht karges Erdfeld mit ein paar mickrigen Pflänzchen dazwischen, wo bis vor Kurzem eine Wiese war. Der Betrachter kann nicht anders, als zu lächeln, wenn er das davor angebrachte, relativ große, weiße Schild sieht: „Betreten der Blühfläche verboten“, heißt es darauf.

Welche Blüten? „Die kommen schon noch, es ist ja gerade erst angelegt worden“, so Bürgermeister Rupert Steigenberger. „Ich hoffe, wir werden bald etwas sehen“, sagte er in der Ratssitzung am Dienstag.

Bauhof legt im Gemeindegebiet Berg mehrere Blühflächen an

Der Bauhof legte unter Anleitung eines Experten in den vergangenen Wochen mehrere Blühwiesen an. Neben der am Kriegerdenkmalchen gibt es eine weitere am Kiem-Pauli-Weg in Aufkirchen. In Berg ist eine gegenüber vom Lohacker sowie an der Bushaltestelle Grafstraße. Auch die Verkehrsinsel in Aufhausen soll zur Blühfläche werden.

Die Flächen wurden auf Antrag der Grünen im Gemeinderat ausgesucht und jetzt hergerichtet. Laut Steigenberger handelt es sich um rund 1000 Quadratmeter, die mit einer Wildblumenmischung eingesät wurden, die die Biodiversität in der Gemeinde fördern soll. „Das ist ein erster Schritt, weitere sollen folgen“, sagt Steigenberger auf Anfrage.

Berg: Eigene Bagger hinüber - Leihgeräte bis Ersatz angeschafft wird

Das Herrichten der Flächen klappte übrigens nur, weil sich der Bauhof einen Bagger ausleihen konnte. Sein eigener hatte den Geist aufgegeben, und nach Auskunft von Bürgermeister Steigenberger lohnt es sich auch nicht mehr, ihn reparieren zu lassen. Ein weiterer, laut Steigenberger „uralter“ Bagger ist ebenfalls nicht mehr funktionsfähig. In beiden Fällen wären die Reparaturkosten zu hoch.

Daher informierte der Bürgermeister den Gemeinderat, dass eine außerplanmäßige Ausgabe für einen Bagger auf die Gemeinde zukomme. Bis dahin wolle man sich bei Bedarf mit Leihgeräten behelfen und auch bei den Nachbarn in Münsing nachfragen und eventuell Geräte ausleihen.

edl

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare