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Der Bräu vom Starnberger See: Florian Schuh, Inhaber des Starnberger Brauhauses, will dringend vergrößern. Dafür sucht er ein Areal im Landkreis. In diesem Jahr rechnet er mit einem Bierausstoß von 10 000 Hektolitern. 

Starnberger Brauhaus

Brauerei sucht Standort - und hat ein verlockendes Angebot

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Wenn das kein Angebot ist: Das Starnberger Brauhaus will weiter wachsen und sucht einen Standort. Wer den entscheidenden Hinweis gibt, kann einen trinken. 

Höhenrain – Das Starnberger Brauhaus mit Sitz in Höhenrain ist weiter auf Erfolgskurs. Gerade hat Bräu Florian Schuh eine weitere Feuerprobe bestanden: „Wir haben die Maifeiern in Icking und Wolfratshausen-Weidach versorgt.“ Schuh freut sich: Seine junge Brauerei hat bewiesen, dass sie auch Maifeiern kann. „Das ist eine Vertrauenssache“, sagt Schuh. Hat alles geklappt, sowohl mit dem Bier als auch mit Tischen, Bänken und Schirmen.

Jetzt will sich der Bräu vom Starnberger See dem nächsten wichtigen Schritt widmen: die Erweiterung der Produktionskapazitäten. Dafür sucht das Starnberger Brauhaus eine Halle oder ein 3000 bis 10 000 Quadratmeter großes Grundstück, wo es selbst eine neue Produktionshalle errichten kann. „Wer uns zu einer Immobilie oder einem Grundstück verhilft, wird lebenslänglich mit Bier aus dem Starnberger Brauhaus versorgt“, verspricht er. Einzige Bedingung: Er will im Landkreis bleiben.

Am jetzigen Produktionsstandort im Berger Ortsteil Höhenrain kann und will Schuh nicht wachsen. Wie berichtet, gab es Streitigkeiten mit seinem Geschäftspartner und Vermieter. „Wir haben vor Gericht einen Vergleich geschlossen und können jederzeit ausziehen.“

2017 hat das Brauhaus 7000 Hektoliter produziert. Heuer werden es voraussichtlich 10 000 Hektoliter. Trotz der beiden 240-Hektoliter-Leihtanks, die vor der Halle lagern, stößt das Brauhaus nun an seine Kapazitätsgrenzen. Die Nachfrage steigt, schätzt Schuh. „Wir werden diesen Sommer sehr viel ausverkauft sein.“ Das jetzige 10-Hektoliter-Sudhaus soll für den neuen Standort durch eine 80-Hektoliter-Anlage ersetzt werden für 30 000 Hektoliter Bier im Jahr.

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