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Legen Hand an illegal gelagerte Surfbretter an : Bergs Bauhofleiter Harald Born (l.) und sein Mitarbeiter Christian Pfab räumen im Erholungsgelände auf. 

Erholungsgelände

Aufräumaktion am See

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Jetzt wurde die Drohung wahr gemacht: Die Gemeinde Berg und die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt haben am Donnerstagfrüh eine Razzia im Erholungsgelände am Starnberger See bei Kempfenhausen durchgeführt.

Kempfenhausen – Mitarbeiter des Berger Betriebshofes sammelten dabei 16 Surfbretter ein, die dort an Bäumen befestigt waren. Zum Teil mussten die Bauhofmitarbeiter mit dem Bolzenschneider arbeiten – die Eigentümer legten offensichtlich Wert darauf, dass ihre Boards sicher lagern.

Jetzt liegen die Bretter im gemeindlichen Bauhof in Aufhausen. „Die Eigentümer können sie dort abholen“, sagte Bergs Rathauschef Rupert Monn auf Anfrage. Bezahlen müssten sie dafür nichts.

Die Untere Naturschutzbehörde war auf die Vielzahl von Brettern bei einer Begehung des Uferbereichs aufmerksam geworden und hatte Alarm geschlagen. Die Bretter seien lange geduldet worden, doch nun sei die Menge zu groß geworden. Die Lagerung von Surfbrettern, Booten oder Bootsanhängern und sonstigen Freizeitgeräten im Erholungsgelände sei verboten, hatte das Landratsamt Mitte September mitgeteilt und angekündigt, dass die Gemeinde Berg eine Aufräumaktion durchführen werde. Die widerrechtliche Lagerung stelle ein Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden könne. 

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