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Das Uf ergrundstück mitten in Berg ist der einzige Zugang zum See in dem Ort. Die Gemeinde nimmt Planungen auf, um das Gelände attraktiver zu gestalten. Gedacht ist an einen treppenartigen Abstieg zum See, damit sich die Bürger setzen und die Füße ins Wasser hängen können. Die alten Bäume an der Straße sollen unangetastet bleiben. Und die Anlage soll kein Badeplatz werden.

Nach Behördengesprächen

Berger Seeabstieg wird konkret

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Ein Zugang zum See an der Seestraße in Berg rückt in greifbare Nähe. Die Schlösser- und Seenverwaltung steht den Plänen der Gemeinde Berg für das Ufer am Hotel Schloss Berg aufgeschlossen gegenüber.

Berg – Einladende Treppen, auf denen die Berger den Sonnenuntergang am Seeufer genießen oder gar die Füße ins Wasser strecken können: Diese Visionen für das freie Ufergrundstück in Berg zwischen Wohnbebauung und Hotel Schloss Berg könnten bald Wirklichkeit werden. Ein Gespräch des Rathauses mit der Bayerischen Schlösser- und Seeanverwaltung verlief positiv. Wie Rathauschef Rupert Monn mitteilte, steht die Schlösser- und Seenverwaltung diesen Plänen positiv gegenüber – solange sie selbst nichts bezahlen muss.

In ganz Berg gibt es keinen öffentlichen Seezugang. Weiter südlich ist der gemeindliche Badeplatz, doch in Berg selbst ist das Ufer vor allem in der Hand von Privatleuten, die ihre Bootshütten hinter hohen Hecken verbergen. Der einzige freie Punkt ist das Grundstück nördlich des Hotels Schloss Berg. Es gehört zum Teil der Schlösser- und Seenverwaltung, zum Teil der Gemeinde. An dieser Stelle könnte die Gemeinde etwas gestalten, fand die Gruppierung QUH (wir berichteten). Im aktuellen Haushalt de Gemeinde Berg sind 15 000 Euro für Planungskosten eingestellt.

Bei dem Gespräch und der Begehung am vergangenen Dienstag mit dem Wasserwirtschaftsamt, der Schlösser- und Seenverwaltung und dem Landratsamt kam man laut Bürgermeister Monn überein, dass die Gemeinde jetzt erste Skizzen für eine neue Gestaltung des Areals vorlegt. Die Skizze soll ein Landschaftsarchitekt erstellen. „Dann soll der Gemeinderat darüber befinden, ob der Seeabstieg in die richtige Richtung geht und gleichzeitig kann man mit der Schlösser- und Seenverwaltung und dem Landratsamt besprechen, ob die Planungen in Ordnung sind.“

Der westliche Teil des Grundstücks Richtung Ufer gehört der Schlösser- und Seenverwaltung, der östliche Richtung Straße der Gemeinde. Auf dem Gemeindegrund stehen Bäume, die laut Bürgermeister erhaltenswert sind. „Wir werden keinesfalls in deren Wurzelbereich eingreifen“, sagt Monn und gibt damit die Marschrichtung vor. Der treppenartige Ausbau des Grundstücks soll nur am Seeufer passieren. „Es soll kein Badegelände werden“, unterstreicht Monn.

Bei der Begehung stellte sich heraus, dass die Ufermauer in diesem Bereich marode ist. Eine Gefahr für Passanten besteht allerdings nicht. Für die Sanierung wäre eigentlich die Schlösser- und Seenverwaltung zuständig, meint Monn. Er geht davon aus, dass die Gemeinde dafür aufkommt. „Das hat sich so eingebürgert, dass die Kommune diese Aufgaben übernimmt.“

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