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Ein Friese mit fliegender Mähne: Die Zuchtschau mit Prämierung der in Assenhausen gezüchteten Pferde bot spektakuläre Momente für die vielen Zuschauer und Besucher des Hoffestes.

Dürrberghof 

Erst Hoffest, dann Baubeginn

Assenhausen - Nach vier Jahren luden Dr.Klaus Gröber und seine Frau Sylvia Rehm-Gröber für Sonntag mal  wieder zu einem Hoffest in ihre Pferdezucht. Schon in den nächsten Tagen ist Baubeginn für die Erweiterung des Betriebes.

Solarium, Waschbox, seitlich eingebaute Föhne – die Friesen und Vollblüter auf dem Dürrberghof in Assenhausen haben sogar einen Wellnessbereich. Ein Pferdeidyll am See, das Dr. Klaus Gröber mit seiner Frau Sylvia Rehm-Gröber betreibt. Sie züchtet die Friesen (25), er die Vollblüter (zwölf). Hinzu kommen fünf Pensions-Tiere. Auf der 18 000-Quadratmeter-Fläche in dem Berger Ortsteil wird’s in den Gebäuden allmählich eng. Spätestens in zwei Wochen ist Baubeginn für eine neue große Reithalle mit Turniergröße. Eine Großbaustelle. Um Bergern, aber auch Pferdesportfreunden einen Einblick zu geben in ihren Dürrberghof, hatten die Gröbers für den gestrigen Sonntag zum Hoffest geladen.

Der Pferdehof in Assenhausen erstreckt sich von der Staatsstraße bis auf die westliche Seite des Dürrenbergs. „Unser Grundstück reicht von einer Straße zu anderen“, freut sich Gröber darüber. Der 72-Jährige legt kurz vor Beginn des Hoffestes selbst Hand an, damit alles läuft an Grill und Ausschank. Seine Frau fiebert unterdessen auf dem Parcours der Friesenpferdezuchtschau entgegen, die gleich zu Beginn auf dem Programm steht.

Die beiden bewirtschaften den Dürrberghof allein mit einer Pferdewirtschaftsmeisterin, einer Pferdewirtschafterin und einem landwirtschaftlichen Angestellten. Sobald die neue Reithalle fertig ist, „wir hoffen Weihnachten“, so Sylvia Gröber, wollen die Gröbers auch ausbilden. Gscheit. Und gscheit heißt für den Mediziner und Pferdezüchter, dass Auszubildende von der Pieke auf Reiten lernen und nicht nur Ställe ausmisten oder Mähnen und Schweife flechten. Das gehört natürlich auch dazu, aber nicht nur, betont Gröber.

Die neue Halle ist doppelt so lang wie die alte breit ist, das heißt, sie wird 42 Meter lang und 22 Meter breit. In einem zehn Meter langen Anbau kommen zehn weitere Einstellboxen dazu. Da das Gebäude in den Hang gebaut wird, gibt es auch eine Tiefgarage für die vielen Maschinen auf dem Hof. „Das fügt sich so gut ein wie die alte Halle“, meint Gröber, „die ist auch in den Hang gebaut.“ Möglicherweise gibt es auch zwei, drei Turniere, sagt Gröber, aber eigentlich dient die Halle der Ausbildung. „Meine Frau hat große Turniererfahrung und bildet aus. Um das richtig zu machen, sollten die Gegebenheiten wie bei einem Turnier sein.“ Um Bauprojekt und Hof kennen zu lernen nahmen einige hundert Leute das Hoffest gestern gerne wahr. Die Gastgeber hat es gefreut.

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