Schanzen und Rampen, bei deren Benutzung man leicht an einem Baum enden könnte: Im Wald bei Berg ist dieser Dirtbike-Park zu finden – mitten im Landschaftsschutzgebiet. Allein deshalb muss er abgebaut werden.
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Schanzen und Rampen, bei deren Benutzung man leicht an einem Baum enden könnte: Im Wald bei Berg ist dieser Dirtbike-Park zu finden – mitten im Landschaftsschutzgebiet. Allein deshalb muss er abgebaut werden.

Landratsamt sucht nach Eigentümer

Illegaler Dirtbike-Platz mitten im Wald

  • vonSandra Sedlmaier
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Mitten im Wald bei Berg gibt es einen Dirtbike-Platz, bei dem manchem Dirtbike-Fahrer vor Freude die Augen übergehen – doch der Platz ist illegal und gefährlich.

Berg – Zwischen hohen Bäumen sind mehrere Schanzen auf abgeschnittenen Baumstämmen zu sehen, dazu ein Hochstand, der über eine Art Leiter zu erreichen ist und von dem man – theoretisch – mit dem Rad herunterfahren könnte, dazu finden sich an dem Ort mitten im Wald mehrere Schikanen. Schon beim Anschauen wird klar: Die Geräte zu benutzen, wäre absolut lebensgefährlich. Und: Da hat sich jemand richtig viel Arbeit gemacht.

Illegal ist der Dirtbike-Park aus mehreren Gründen. Weil er nicht sicher ist und weil er im Landschaftsschutzgebiet liegt. Bürgermeister Rupert Steigenberger weiß von dessen Existenz, aber nicht, wer die Schanzen gebaut hat. Und er weiß, dass das Landratsamt zuständig ist.

Dort werde gerade nachgeforscht, wer der Eigentümer des Waldstücks ist. „Wenn wir den Grundstückseigentümer kennen, soll er die Schanzen und Schikanen beseitigen“, sagt Christian Kröck von der Pressestelle des Landratsamts. Denn im Landschaftsschutzgebiet seien solche Anlagen nicht erlaubt.

Beruhigend ist, dass mehrere Schilder auf die Gefahr hinweisen, die von der Nutzung der Geräte ausgeht. „Zutritt verboten“ steht an dem steilen Zugang zum Hochsitz. „Das Betreten der Schanzen ist strengstens untersagt“, steht an einer anderen Schanze. „Eltern haften für ihre Kinder.“ Wer den Dirtbike-Park angelegt hat, werden die Behörden vermutlich nicht herausfinden. Rupert Steigenberger schätzt, dass es Jugendliche waren.  

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