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Wo ist das Wasser? Die Mitarbeiter der beteiligten Baufirma verzweifeln langsam. Der Untergrund ist schwierig, es sind viele Sparten, auf die sie Rücksicht nehmen müssen – und sie finden einfach die Wasserleitung nicht.

Asylcontainer

Kein Wasser: Umzug verschiebt sich

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Berg - Der Umzug der Asylbewerber in die neue Containeranlage in Berg verzögert sich. Grund ist der fehlende Wasseranschluss.

Das Landratsamt war bis zuletzt zuversichtlich, dass die Containeranlage für Asylbewerber in Berg rechtzeitig fertig wird. Jetzt hat es doch nicht geklappt. Wegen des Wasseranschlusses: „Die beauftragte Firma hat länger gebraucht, um den Anschluss zu finden“, sagte Landratsamtssprecher Stefan Diebl am Mittwochvormittag. 

Voraussichtlich nächste Woche könnten die Asylbewerber von der Zeltanlage am Huberfeld auf die Wiese gegenüber vom Kreuzmöslberg umziehen. Wobei Diebl davon ausgeht, dass die Habe der Bewohner vom Landratsamt transportiert wird und die 83 Asylbewerber den Umzug von einem Dorfende zum anderen zu Fuß bewältigen.

Der Tag der offenen Tür in der neuen Containeranlage fand gestern dennoch statt – auch wenn nicht wie angekündigt am folgenden Tag umgezogen wird. Am Nachmittag auf der Baustelle stellte sich heraus: Die Wasserleitung war immer noch unauffindbar. Wie ein Mitarbeiter des Landratsamtes sagte, seien sehr viele Sparten in der Straße. Offenbar scheiterten daran nicht nur die Arbeiter, die teils mit der Hand graben müssen, sondern auch die modernen Geräte, die die Leitung finden sollten.

Dieses Problem tat der guten Stimmung beim Tag der offenen Tür keinen Abbruch. Die Gelegenheit, die neuen Wohnungen zu besichtigen, nutzten die künftigen Bewohner ebenso wie zahlreiche Berger Bürger. Viele von ihnen sind beim Helferkreis aktiv. Sie freuten sich genauso wie die Asylbewerber, dass die Zeit im Zelt ein Ende haben wird. Eva Schickhaus zum Beispiel, die mit ihrem Hausaufgaben-Schützling Mustafa (8) aus Afghanistan die Anlage anschaute. Er zieht mit seinen Eltern und sechs Geschwistern in zwei Container. Für Bussi Lomi (32) aus Nigeria ist der Container die erste feste Unterkunft, in der er schlafen wird. Er strahlte vor Freude.

Weitere Neuerung: Der Asylhelferkreis bekommt einen hauptamtlichen Helfer im Rathaus. Wie Bürgermeister Rupert Monn am Dienstag im Gemeinderat mitteilte, wolle man eine Stellenbeschreibung anfertigen, damit die ehrenamtlichen Helfer eine Unterstützung erhalten. Danach findet eine offizielle Ausschreibung statt. In welchem Umfang die Stelle sein wird, ist laut Monn noch unklar. „Es kommt darauf an, wer sich meldet.“ 

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