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Das silberne Fischmesser überreichte FDP-Kreischefin Britta Hundesrü gge (2.v.r.) Elfie Schloter (Mi.) für ihre gesellschaftlichen Verdienste. Weitere Redner des Abends: Landratskandidat Cédric Muth, Generalsekretärin Linda Teuteberg und die Berger Bürgermeisterkandidatin Anke Sokolowski (v.l.). 

Wahlkampf

Klare Ansagen beim FDP-Aschermittwoch: „Wir sind keine AfD light“

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Generalsekretärin Linda Teuteberg gastierte am Aschermittwoch bei der Starnberger Kreis-FDP. Aber nicht nur sie machte klare Ansagen.

Aufkirchen – Sich auf die Reden der FDP-Politiker zu konzentrieren, war am Aschermittwoch im Gasthof Post in Aufkirchen gar nicht so einfach: Schließlich tauchten sie parallel auch auf der Leinwand auf – überdimensional und mit leuchtenden und wechselnden Wahlkampf-Slogans. Der große Saal, die Leinwand und ein Quartett der Bachhauser Blasmusik: Der Rahmen beim traditionellen Fischessen der Liberalen war heuer pompöser als sonst. Vermutlich weil ein aus Talkshows bekannter Stargast angereist war: Generalsekretärin Linda Teuteberg sollte die Hauptrede des Abends halten.

Davor feierte Kreisvorsitzende Britta Hundesrügge ihre FDP dafür, dass sie unermüdlich auf den Bau des Gymnasiums in Herrsching gedrängt habe. „Wir lassen nicht locker, bis der erste Schüler eingezogen ist.“ Das silberne Fischmesser, eine Auszeichnung der Kreis-FDP für gesellschaftliche Verdienste, überreichte Hundesrügge an Elfie Schloter. Die 80-Jährige gründete vor 25 Jahren das Institut für Zusammenarbeit in Erziehungsfragen (IFZE) und leitete 30 Jahre lang die Erziehungsberatungsstelle des Landkreises. In ihrer Dankesrede plädierte sie für gegenseitigen Respekt: „Man kann für seine Meinung werben, darf andere aber nicht abwerten und ausgrenzen.“

Sokolowski wirbt: „Ich bin niemandem verpflichtet außer meinem Gewissen.“

Den Umgang mit Mitmenschen thematisierte auch die Berger Ortsvorsitzende Anke Sokolowski: „Ich habe das Gefühl, die Leute schauen nur noch auf sich selbst.“ Als Bürgermeisterkandidatin warb sie für sich: „Ich habe kein Haus und keine Firma in Berg. Ich bin niemandem verpflichtet außer meinem Gewissen und den Wählern.“

Landratskandidat Cédric Muth trommelte für „hochwertiges Gewerbe“ und eine „Senioren-App für Behördengänge. Mit Blick auf Thüringen versprach er: „Mit mir wird es nie eine Zusammenarbeit mit der AfD geben.“ Die Ministerpräsidentenwahl sprach auch Bezirksvorsitzende Axel Schmidt an: „Wir sind keine AfD light, wir sind das diametrale Gegenstück zu völkischem Denken.“

Generalsekretärin Linda Teuteberg stürzte sich aschermittwochtypisch auf die politischen Gegner. Sie verurteilte sowohl die Abschottungshaltung rechter Parteien als auch „Ideen aus der sozialistischen Mottenkiste“. Die Brandenburgerin forderte einen Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer. „Wir brauchen ein Volk von Eigentümer, nicht Volkseigentum.“ 

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