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Mercedes prallt mit voller Wucht gegen Lkw

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Völlig zertrümmert: Dieser Mercedes war mit großer Wucht seitlich ins Heck eines Lastzuges gekracht, der mit Futtermitteln beladen war. Speziell dessen Bergung sorgte für die stundenlange Sperrung der A 95. © Jürgen Römmler

Lebensgefährliche Verletzungen hat ein Autofahrer am Montag bei einem Unfall auf der A 95 erlitten. Der Wagen war ins Heck eines Sattelschleppers geschleudert. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

Berg/Icking – Bei einem schweren Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der A 95 in Richtung Garmisch-Partenkirchen etwa auf Höhe Mörlbach ist ein Autofahrer aus Wolfratshausen lebensgefährlich verletzt worden. Die Autobahn war mehrere Stunden komplett gesperrt.

Den Rettungskräften und Feuerwehrleuten bot sich am Unfallort ein schreckliches Bild. Ein Mercedes lag völlig zertrümmert mitten auf der Autobahn, der Fahrer war im Wrack eingeklemmt und musste von Feuerwehrleuten herausgeschnitten werden. Dabei wurde ein Feuerwehrmann aus Schäftlarn verletzt – ein unter Spannung stehendes Wrackteil des Mercedes hatte ihn bei der Rettung des Fahrers am Bein getroffen. Der Ehrenamtliche kam ins Krankenhaus. Der Wolfratshausener wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Münchner Krankenhaus geflogen und dort sofort operiert. Er schwebte nach ersten Angaben der Verkehrspolizei Weilheim in Lebensgefahr.

Der Unfallhergang ist in Teilen bekannt. Der Mercedes-Fahrer war Richtung Süden unterwegs und geriet aus bislang unbekannter Ursache ins Schleudern - zum Unfallzeitpunkt regnete es sehr stark, teilte die Verkehrspolizei am Abend mit. Der Pkw stellte sich quer und krachte mit der Fahrerseite ins Heck eines 40-Tonnen-Sattelschleppers. Die Wucht war so groß, dass die Fahrertür sich am Auflieger verkeilte und aus dem Mercedes herausgerissen wurde. Ein großes Trümmerteil des Lkw blieb liegen; der Sattelschlepper kam erst einige hundert Meter weiter zum Stehen.

Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Autobahn von 13.30 bis in den frühen Abend voll gesperrt, was zu Staus auf den Nebenstrecken bis nach Starnberg führte.Insgesamt waren es rund fünf Stunden; Grund war vor allem, dass der Lkw einen Schaden an einer Achse hatte und nicht mehr fahrbereit gewesen sei, so die Polizei. 

Im Bericht heißt es: „Die Verkehrspolizei Weilheim muss nach derzeitigem Ermittlungsstand davon ausgehen, dass die Geschwindigkeit, mit der der Wolfratshauser unterwegs war, für die Witterung zu hoch war. Allerdings werden noch dringend Zeugen gesucht, die über den Verkehrsunfall und dessen Hergang oder Ursachen Angaben machen können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0881/640-302 zu melden.“ Der Sachschaden wird mit fast 50 000 Euro angegeben. 

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