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Joshua Grasmüller wünscht sich mehr Rücksicht vor der Schule.

Merkur-Serie Stadtradeln

Weniger Elterntaxis, mehr Rücksicht!

Landkreis-Bewohner erzählen, was sie unter einem fairen Miteinander auf den Straßen verstehen, so lautet das Motto des diesjährigen STAdtradelns.

Kempfenhausen Das STAdtradeln 2018 läuft auf Hochtouren (mehr Infos zu der Aktion im Internet unter www.stadtradeln-sta.de oder Telefon (0 81 51) 77 37 73). Das Motto lautet „Auf ein faires Miteinander“. In einer kleinen Serie erzählen Landkreis-Bewohner, was sie darunter verstehen. Heute: Joshua Grasmüller. Der 16-Jährige ist Schülersprecher im Landschulheim Kempfenhausen und bei der Freiwilligen Feuerwehr. Das Verkehrschaos vor seiner Schule ist ihm ein Dorn im Auge.

-Was läuft gut?

Leider noch zu wenig! In der Früh und mittags herrscht vor unserer Schule teilweise ein Verkehrschaos. Deshalb starteten wir von der Schülervertretung eine Initiative für Gleichberechtigung zwischen Autofahrern und Fußgängern.

-Was konkret ist das Problem?

Die Bushaltestelle ist am kleinen Buzentaurweg direkt vor der Schule, da kommt es zu Stoßzeiten oft zu gefährlichen Situationen. Der Schulbus macht die Einfahrt der Kreuzung zu, und manche Eltern quetschen sich noch rasch davor rein oder fahren mit zu hoher Geschwindigkeit. Besonders kritisch sehe ich „Elterntaxis“, die ihre Kinder am liebsten ins Klassenzimmer fahren würden.

-Was wünschen Sie sich?

Dass sich nach den versprochenen Umbaumaßnahmen das Verkehrschaos vor der Schule entschärft. Außerdem sollten sich Eltern überlegen, ob sie ihre Kinder wirklich bis direkt vor den Schuleingang fahren müssen. Zudem sollten sie mehr Rücksicht auf zu Fuß gehende Schüler nehmen und langsamer fahren. Damit alle sicher zur Schule und nach Hause kommen. mm

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