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Bei dem Brand in Manthal wurde auch ein Wohnhaus zerstört. Eine Familie und ein Ehepaar wurden übergangsweise untergebracht, Hilfsorganisationen und Gemeinde helfen.

Nach dem Großfeuer in Manthal

Gemeinde richtet Spendenkonto ein

Sechs Menschen sind nach dem verheerenden Großbrand in der Nacht auf Pfingstsonntag im Berger Ortsteil Manthal obdachlos. Bürgermeister Rupert Monn handelte sofort.

Berg/Manthal - Die Gemeinde Berg konnte die sechs Obdachlosen nach dem verheerenden Brand für die nächsten Tagen provisorisch unterbringen. Die vierköpfige Familie, die die Feuerwehr aus einem Wohnhaus rettete, sei in einer kleinen Wohnung im Bauhof der Gemeinde untergebracht, sagte Bürgermeister Rupert Monn am Sonntagabend auf Anfrage. Ein Ehepaar, das ebenfalls bei dem Brand Wohnung und gesamtes Hab und Gut verlor, ist zunächst in der Nachbarschaft untergebracht worden.

Das BRK habe die Brandopfer mit Kleidung ausgestattet, die Gemeinde unterstütze die Betroffenen mit Geld für die ersten Tage. Monn ist erschüttert über das Ausmaß der Zerstörung: „Es ist ein Riesenglück, dass keine Menschenleben zu beklagen sind.“ Einige Bewohner waren durch Rauchmelder wach geworden, andere rettete die Feuerwehr aus dem bereits brennenden und verrauchten Gebäude direkt neben der großen Halle, die lichterloh in Flammen stand. Die Löschmannschaften konnten auch den Hund der Familie mit zwei Kindern in Sicherheit bringen. 

In den nächsten Tagen beginnt die Suche nach einer neuen Bleibe für die Betroffenen. Am Pfingstmontag hat die Gemeinde ein Spendenkonto für die Betroffenen eingerichtet:

Kontoinhaber: Gemeinde Berg 

Stichwort: „Brandgeschädigte Manthal“

Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg

IBAN: DE 08 7025 0150 0430 9030 05

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