Einweihung und Test: Über die neue Schießanlage der Schützengesellschaft St. Sebastian Aufkirchen freuen sich (v.l.) Andreas Lechermann (Gauschützenmeister), Reiner Drahtschmidt (Schützenmeister St. Sebastian), Michael Schmidt (Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg), Manfred Nöbauer (2. Schützenmeister), Franz Wenisch (VR-Bank) , Bürgermeister Rupert Steigenberger und Altbürgermeister Rupert Monn.
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Einweihung und Test: Über die neue Schießanlage der Schützengesellschaft St. Sebastian Aufkirchen freuen sich (v.l.) Andreas Lechermann (Gauschützenmeister), Reiner Drahtschmidt (Schützenmeister St. Sebastian), Michael Schmidt (Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg), Manfred Nöbauer (2. Schützenmeister), Franz Wenisch (VR-Bank) , Bürgermeister Rupert Steigenberger und Altbürgermeister Rupert Monn.

Einweihung und Testschießen

Neuer Schießstand für Aufkirchner Schützen: Darüber freuen sich gleich drei Vereine

  • vonSandra Sedlmaier
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Die Sebastiani-Schützen Aufkirchen sind im 21. Jahrhundert angekommen: Am Samstag weihten sie ihren neuen elektronischen Schießstand ein. Der hat nicht nur Vorteile für die Schützen, sondern auch für die anderen beiden Vereine, die das Vereinsheim nutzen.

Aufkirchen – Der Samstag war ein Freudentag für die Schützengesellschaft St. Sebastian Aufkirchen. Im Beisein von rund 40 Personen gab Vorsitzender Reiner Drahtschmidt offiziell den neuen elektronischen Schießstand frei. Damit sind nicht nur die Wettbewerbsabläufe für die Schützen modernisiert worden, sondern auch die Abläufe im Vereinsheim, das sich die Schützen mit der Bachhauser Blaskapelle und dem Trachtenverein König Ludwig Stamm Berg teilen.

„Wir hatten bisher einen Fadenschießstand“, berichtet Drahtschmidt. „Den mussten wir immer wieder abbauen, damit die anderen auch den Raum nutzen können.“ Die Gäste, darunter Bürgermeister Rupert Steigenberger und Altbürgermeister Rupert Monn, probierten den neuen Schießstand umgehend aus. Drahtschmidt dankte der Gemeinde, dass sie die Schützen mit 10 000 Euro unterstützte. „Mit dieser Unterstützung war der Grundstock vorhanden, das Projekt elektronischer Schießstand anzugehen.“ Der Bayerische Sportschützenbund gab einen Zuschuss, es kamen Spenden von Firmen und Banken, und vor allem halfen die Mitglieder mit knapp 600 Arbeitsstunden. „Nie hätte ich gedacht, dass so viel Durchsetzungswille und Bereitschaft im Verein vorhanden ist, um dieses Projekt durchzuziehen“, sagte der Vorsitzende voller Stolz auf seine 85 Mitglieder. Allein die Brüder Pfisterer hätten 69 Arbeitsstunden investiert.

27 000 Euro kostete der Schießstand

So waren die Kosten von rund 27 000 Euro für den neuen Schießstand zu stemmen. Die Einweihungsfeier lief zwar nicht so ab, wie es sich Drahtschmidt gewünscht hätte. „Mit Gaudi, Musik und Gesang sollte eine Party gefeiert werden – aber die Umstände lassen dies nicht zu.“ Doch immerhin schossen die Böllerschützen einen Salut, „um die Gemeinde über den glücklichen Moment zu informieren“, wie es Drahtschmidt ausdrückte. Im Nachhinein war er froh, dass sich die rund 40 Gäste an die Corona-Regeln gehalten hatten. Und dass die Elektronik des neuen Schießstands pannenfrei funktionierte.

Die Trachtler und die Blaskapelle können sich auch über den neuen Schießstand freuen. Ihr Boden wurde im Zuge der Arbeiten erneuert. „Der alte hatte sich gehoben, das war besonders für die Trachtler beim Tanzen schlecht“, so Drahtschmidt. Nun sind die Fenster an der Reihe, die energetisch saniert werden sollen.

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