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Objekt der Begierde, vor allem wenn man Leonie heißt oder eine beeindrucken will: Das Ortsschild Leoni wird immer wieder gestohlen, mehrmals im Jahr muss das Berger Rathaus nachbestellen.  

Diebstahl

Wieder ein Schild für Leoni(e) geklaut

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Jetzt ist es schon wieder passiert. Jemand hat das Ortschild des Berger Ortsteils Leoni geklaut. Und zwar das unten am See, an der nur beschränkt befahrbaren Uferstraße. Offenbar für eine Leonie, wie vermutlich so oft.

Berg-Leoni Das vermutet zumindest der amtierende Bürgermeister Andreas Hlavaty. Er stellt einen sprunghaften Anstieg der Diebstähle fest, seit der Vorname Leonie in Mode ist.

Der Zweite Bürgermeister hatte in den vergangenen Tagen beim Vorbeifahren mit dem Rad auf dem Schild gesehen, dass jemand ein e aus silbernem Panzerklebeband ans Ende des Ortsnamens geklebt hatte. „Ich habe mir nichts dabei gedacht“, sagt er. „Erst, als das Schild am nächsten Tag weg war – vermutlich haben die Diebe zuvor ausprobiert, ob das e optisch passt.“ Auch rund um das Schild sei Klebeband gewesen. „Damit haben sie es fixiert, damit es ihnen beim Abschrauben nicht vor die Füße fällt“, rekonstruiert Hlavaty, der sich ein bisschen ärgert, dass er die Tat nicht verhindern konnte. „Die Transferleistung vom Klebeband zum bevorstehenden Diebstahl habe ich nicht geschafft“, räumt er ein.

Jetzt hatte er die Aufgabe, im Bauhof Bescheid zu geben und ein neues Schild zu bestellen. „Das kostet sicher 200, 300 Euro“, meint er. Deshalb sei zu überlegen, ob man nicht gleich mehrere kauft. „Wegen des Mengenrabatts.“ Oder die Attraktivität des Schildes mindern. Wie? Hlavaty macht einen nicht ganz ernstzunehmenden Vorschlag: „Wir könnten Leoni umbenennen. In Höhenrain, Ortsteil am See.“

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