In Steinebach verkauften die Burschen Blumentröge, Stehtisch und vieles mehr, was sie aus dem bislang letzten Maibaum gearbeitet und geschnitzt hatten. Der Trachtenverein (TV) D’Donarbichler verarbeitete derweil 40 Kilo Teig zu Auszognen – alles unter Corona-Regeln. „Man hat gemerkt, wie ausgezehrt die Leute nach solchen Veranstaltungen sind“, sagt TV-Vize Manfred Sperling (v.l.), hier mit Besucher Martin Wots, Vorsitzendem Jakob Aumiller, Simon Kahl (Vorsitzenden Burschen).
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In Steinebach verkauften die Burschen Möbel, die sie aus dem bislang letzten Maibaum gearbeitet und geschnitzt hatten. Der Trachtenverein (TV) D’Donarbichler verarbeitete derweil 40 Kilo Teig zu Auszognen – alles unter Corona-Regeln. „Man hat gemerkt, wie ausgezehrt die Leute nach solchen Veranstaltungen sind“, sagt TV-Vize Manfred Sperling (v.l.), hier mit Besucher Martin Wots, Vorsitzendem Jakob Aumiller und Simon Kahl (Vorsitzenden Burschen).

Brauchtum

1. Mai mit ein bisserl Weiß-Blau

  • Peter Schiebel
    vonPeter Schiebel
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Ganz ohne Maibaum geht es dann doch nicht. In zwei Orten stellten die Burschen einen Mini-Baum auf - natürlich unter Einhaltung aller Corona-Regeln.

Landkreis – So ganz ohne Maibaum geht es dann doch nicht, und schon gar nicht im zweiten Corona-Jahr hintereinander. In Perchting und in Berg haben Burschen am Wochenende Mini-Maibäume aufgestellt. „Damit der Dorfplatz nicht so trostlos erscheint“, sagt Bergs Oberbursch Michael Stadler. Das „Fünf-Meter-Stangerl“ ist von den Burschen coronakonform in Zweier-Gruppen bearbeitet und aufgestellt worden.

Den Dorfplatz in Berg ziert jetzt dieser „Mini-Nachwuchs-Maibaum“, den die Burschen bearbeitet haben.

Wie in Berg, so hätte auch in Perchting schon 2020 ein neuer Maibaum aufgestellt werden sollen. In dem Starnberger Ortsteil haben sich drei Burschen um den rund zwölf Meter hohen Ersatz gekümmert. Oberbursch Thomas Ludwig freut sich über das Engagement: „Wenigstens ein bisschen was Weiß-Blaues im Dorf.“ Schade nur, dass in der Freinacht reichlich Müll dort abgeladen wurde. „Ich hoffe, dass die Verursacher das wieder wegräumen.“

Schön ist der Baum in Perchting, schade aber, dass dort in der Freinacht reichlich Müll abgeladen wurde.

In Steinebach versorgten Mitglieder des Trachtenvereins D’Donarbichler den Ort mit Auszognen und Kaffee. Und die Burschen verkauften Maibaum-Möbel, Zum Beispiel Blumentröge, Stehtisch und vieles mehr, was sie aus dem bislang letzten Maibaum gearbeitet und geschnitzt hatten.

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