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Tauchunfall im Starnberger See: Polizei appelliert an Sportler, daheim zu bleiben

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Von: Tobias Gmach

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Coronavirus - Starnberger See
Vereinzelt sieht man noch Ausflügler am Starnberger See - und auch Taucher sind unterwegs, wie ein Unfall nun bewies. © dpa / Sven Hoppe

Nach einem Tauchunfall am Starnberger See appelliert die Polizei an Sportler, auf Aktivitäten zu verzichten. Rettungskräfte werden dieser Tage anderweitig gebraucht.

Allmannshausen - Ein Tauchunfall im Starnberger See auf Höhe der Allmannshauser Wand ereignete sich am Sonntagvormittag gegen 10.30 Uhr. Die Polizei berichtet: „Ein 59-jähriger Münchner klagte nach einem normal verlaufenden Tauchgang bis in 29 Meter Tiefe nach Verlassen des Sees plötzlich über Lähmungserscheinungen und Atemnot, woraufhin ein anderer Taucher den Rettungsdienst verständigte. Der Verletzte wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Murnau geflogen. Er war stetig bei Bewusstsein.“

Bei dem Verunglückten handle es sich um einen sehr erfahrenen Taucher, der selbst als Ausbilder tätig sei. Ob er seine Ausrüstung falsch benutzt hat oder eine Vorerkrankung zu den Symptomen führte, ist laut Polizei noch nicht bekannt.

Die Beamten stellen klar: Die Ausübung von ist auch in Corona-Zeiten Sport zulässig, genau wie rein sportliche Betätigungen auf den Seen. Die Polizei appelliert aber dringend an die Sportler, von ihren Aktivitäten abzusehen. Sonst komme es regelmäßig zu Rettungseinsätzen, wodurch Rettungskräfte und Polizisten beansprucht würden. Jene würden aber „in zunehmenden Maße in die dynamische Situation rund um den Coronavirus eingebunden“.

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