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Gegensätze ziehen sich an: Kornelia Weiland alias „Fanny Creszentia Bimslechner“ und Jörg Alexander zaubern im Duett i m „Manthaler“ – auch mit Bauklötzen. 

Zauber-Dinner-Show

Schlemmen und Bauklötze staunen

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Kornelia Weiland und Jörg Alexander verzaubern das Publikum an vier Abenden im Wirtshaus Manthaler.

Manthal– Mit Staunen und Schlemmen haben in den vergangenen zwei Jahren Jörg Alexander sowie das Team von Reto Götte im Wirtshaus Manthaler ihre Gäste verzaubert. Heuer darf das Publikum an vier Abenden (6. Mai, 24. Juni, 22. Juli und 16. September) Bauklötze staunen. Denn auch mit diesen als Kinderspielzeug bekannten Utensilien entführt Kornelia Weiland ihre Zuschauer ins Reich der Illusionen. Alexander hat sich seine Kollegin beim dritten Aufguss der Zauber- und Dinner-Shows mit ins Boot geholt zum „Zaubern im Duett“.

Kontrastreicher dürften die Zauberabende im Manthal kaum werden, als mit diesen beiden Vertretern der Zauberkunst. Alexander, der seriöse, charmante und hochkarätige Magier und an seiner Seite die Ulknudel Kornelia Weiland, der freche Kobold, der seinem Partner in die Parade fahren möchte. Aber das ist natürlich nur ein Gag der Show. Es geht humorvoll zu beim Auftritt der preisgekrönten Zauberer. „Aber nur schenkelklopfend wird uns das Publikum nicht erleben“, sagt Alexander. Es wird auch ernste, nachdenkliche Sequenzen geben. Kurzum: für jeden Geschmack etwas.

Premierentermin ist schon ausverkauft

Apropos Geschmack. Das Reto-Götte-Team wird die Gäste mit einem Drei-Gänge-Menü zusätzlich bei Laune halten – ein Aperitif gehört auch dazu. Was kommt auf den Teller? Irgendwas mit Kalb, Zürcher Gschnetzeltes vielleicht. Aber da will sich der Wirt noch nicht in die Karten schauen lassen. Etwas Überraschung will auch der gebürtige Schweizer den Besuchern des Zauber-Duetts servieren. Übrigens: Gegessen wird bei passendem Wetter draußen im idyllischen Biergarten. Gezaubert wird im ersten Obergeschoss des Wirtshauses.

In die Karten schauen lässt Kornelia Weiland das Publikum an den beiden ersten Zauberabenden (der Premierentermin am 6. Mai ist übrigens schon ausverkauft). Sie tritt mit ihren Oktoberfest-Darbietungen auf unter ihrem Pseudonym „Fanny Creszentia Bimslechner“.

Dem eingefleischten Sportfan werden die Initialien ihres Namens gleich bekannt vorkommen: FCB. Richtig erkannt: Es geht um den deutschen Rekord-Meister FC Bayern München. Ursprünglich hatte „Fanny“ das Programm auf das Thema Fußball münzen wollen. Dann bewog sie aber eine große Ehre zum Umdenken. Als Zweitplatzierte der österreichischen Zauber-Meisterschaften und als Dritte beim entsprechenden Wettbewerb in Deutschland erhielt sie zwei Nominierungen für die Weltmeisterschaften demnächst in Südkorea (ab 9. Juli). Und weil sie um die Leidenschaft der Asiaten für bayerische Tracht weiß, nahm sie die Nominierung Österreichs an („Die waren mit ihrer Meldung die Ersten, vor Deutschland“), modelte das Programm auf Oktoberfest um und wird sich in Südkorea im Dirndl und mit rotem Trachtenhut der fachkundigen Jury stellen. Zwei Generalproben hat sie mit Teilen dieses Programms bei ihren ersten Auftritten im Manthaler.

„Da stehst du allein vor 2000 Kollegen“

Fast eine Woche dauern die Ausscheidungen bei der Weltmeisterschaft der Zauberer. „Fanny“ wird eine unter gut 2000 Magiern sein. Und eine der ganz wenigen weiblichen Protagonisten. In acht Disziplinen werden die Titelträger ermittelt. Aufgeteilt in die Bühnensparte, die Tischmagie, Kartenkunst, Gedankenlesen und Comedy, um nur einige zu nennen. Jörg Alexander empfiehlt seiner Kollegin, im Fach Comedy bei der WM anzutreten. Er kennt den Stress und die Aufregung, die eine Bewerbung um den Welttitel der Zauberer mit sich bringen. Zweimal hat er an Weltmeisterschaften teilgenommen. „Da stehst du allein vor 2000 Kollegen und muss denen zeigen, was Zauberei ausmacht, ohne dass die im besten Fall mitbekommen, wie du es gemacht hast“, erzählt Alexander, „das ist ein anderer Adrenalinaussstoß, als wenn du vor einem 2000-köpfigen unbedarften und verzückten Publikum sitzt.“ Zweimal wurde Alexander WM-Dritter.

Und wenn das Glück und die WM-Jury Kornelia Weiland hold sein sollten, wird sie bei den beiden letzten Zauber-Dinner-Shows im Manthaler als Weltmeisterin auftreten – vielleicht in der Sparte Comedy-Zauber oder gar als ein Premium-Champion, als Meisterin aller Klassen.

Zaubern im Duett

gibt es am 6. Mai (ausverkauft), 24. Juni, 22. Juli und 16. September inklusive Aperitif und Drei-Gänge-Menü für 69 Euro pro Person im Wirtshaus Manthaler, Beginn 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr (maximal 45 Gäste). Reservierungen unter z (089) 36 10 04 22 oder per E-Mail an tickets@zauberkunst.de.

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