Feuerwehr-Großeinsatz in Untergiesing-Harlaching läuft - und dauert wohl noch bis in die Nacht

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Neue Optik am Starnberger-See-Ostufer: Zwei der vier Betontürme für die Windräder ragen in den Himmel. FOto: mül

Windradstandorte 2 und 3 im Zeitplan

Berg - Zwei von vier Betontürmen in den Wadlhauser Gräben stehen. Die 112 Meter hohen Masten signalisieren, wie sich die Optik am Starnberger See durch die geplanten Windräder ändern wird.

Zwei mal 112 Meter, und daneben steht jeweils ein weißer Kran mit roter Spitze, der noch ein bisschen höher ist. Die Arbeiten für die Windräder sind nach Auskunft von Bauleiter Lukas Mas-Zehetbauer noch immer im Zeitplan. Bei den ersten beiden Türmen, denen an Standort zwei und drei in den Wadlhauser Gräben, ist ein Großteil geschafft: Der Betonteil der Türme steht. Als nächstes verschwinden die Kräne und wandern jeweils einen Standort weiter nach Norden und Süden. Zwei neue, höhere Kräne kommen, um den oberen Teil des Turms aus Stahl zu montieren, dazu die Nabe, die so genannte Gondel mit der Technik und natürlich die Rotorblätter. Die letzten Arbeiten finden auf einer Höhe von knapp 150 Meter statt - die Nabenhöhe beträgt 149 Meter.

„Der Betonunterbau hat etwas länger gedauert als geplant“, räumt Mas-Zehetbauer ein. „Aber wir hatten einen Zeitpuffer eingerechnet. Ende August fangen wir mit den Stahltürmen an.“ Derzeit werden die beiden Betontürme von innen noch einmal mit Stahlseilen verstärkt. „Die Stahllitzen werden gerade eingefädelt“, erklärt Mas-Zehetbauer. Das heißt, pro Turm werden 32 Litzen durch kleine Tunnel geführt, die die Betonfertigteile noch einmal fester zusammenhalten. Eine Tüftelarbeit: Die Litzen sind mehr als 112 Meter lang, sie verlaufen über die ganze Turmlänge und müssen oben und unten noch befestigt werden.

Etwa bis Ende der Woche, so schätzt Mas-Zehetbauer, dauert dieser Teil der Arbeiten. Dann werden die Kräne abgebaut und einen Standort weiter wieder aufgebaut. Und dann wird es nicht mehr lange dauern, bis die größeren Kräne die Rotorblätter montieren können. Im September, so der Zeitplan der Bürgerwind Berg GmbH & Co. KG, sollen aus den Türmen richtige Windmühlen werden.

An den Standorten 1 und 4 sind unterdessen die Fundamente betoniert worden. Dort fangen demnächst die Arbeiten für die Betontürme an, wenn die Kräne von Standort 2 und 3 verlegt wurden. Spätestens im Dezember sollen die Windräder Strom produzieren.

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