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Statuen überall - auf der Maxhöhe gibt es viele Figuren. Der Gemeinderat Berg hatte sich damit nicht zu befassen, sondern mit landwirtschaftlichen Bauten - und lehnte fast alle Anträge ab.

Schwarzbauten auf der Maxhöhe

Gemeinderat unbeeindruckt: Anträge abgelehnt

Berg - Der Besuch auf der Maxhöhe hat Eindruck gemacht, nur nicht den gewünschten: Der Berger Gemeinderat hat 16 von 18 Bauanträgen von Dr. Siegfried Genz für Schwarzbauten auf seinem Areal abgelehnt.

Für den grünen Gemeinderat Wolfgang Adldinger ist die Maxhöhe „kein Bauernhof, sondern ein Sammelsurium, das gehört nicht ins Landschaftsschutzgebiet. Ziemlich dreist, wie man versucht hat, uns eine Pseudoökologie vorzugaukeln“, sagte er. Damit brachte er auf den Punkt, was viele dachten: Die Anträge von Dr. Siegfried Genz mit dem Ziel, den landwirtschaftlichen Betrieb privilegieren zu lassen, sind nicht schlüssig. Wie es auf der Maxhöhe aussieht, hatten sich die Gemeinderat am Wochenende angesehen.

Karl Brunnhuber (SPD) erinnerte in der Sitzung am Dienstagabend daran, dass Genzsche Schwarzbautenseit 20 Jahren ein Thema seien. „Ihm war der ordentliche Verwaltungsweg egal.“ Dr. Peter Haslbeck (CSU) hingegen warnte vor „revanchistischen Gedanken“: „Wir sollten das großzügig handhaben; Statuen hat doch jeder von uns im Garten.“ Übermannshohe Statuen mit mehreren hundert Kilo Gewicht stehen auf der Maxhöhe im Dutzend, viele davon gelten als Schwarzbauten.

Gegen die Stimmen Haslbecks und Robert Wammetsbergers (CSU) verweigerte der Gemeiderat den 16 Bauanträgen im Außenbereich – Toranlagen, Scheunen, Ställe – das Einvernehmen. Nun sind Landratsamt und Amt für Landwirtschaft gefordert, sie müssen abschließend entscheiden.

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