Ein weihnachtlich verpacktes Dankeschön gab es für Spenderin Hanne Wuthe (l.) aus Inning von Herrschings Bereitschaftsleiterin Nicole Scheibenpflug und ihrem Mann Oliver.
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Ein weihnachtlich verpacktes Dankeschön gab es für Spenderin Hanne Wuthe (l.) aus Inning von Herrschings Bereitschaftsleiterin Nicole Scheibenpflug und ihrem Mann Oliver.

Martinshalle in Herrsching

Blutspenden bleibt im Trend

  • vonAndrea Gräpel
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Letzte Blutspendeaktion im Landkreis wird von 115 Spendern besucht. Erneut viele Neuspender.

Herrsching – Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes ist mit der Entwicklung der Spendenbereitschaft mehr als zufrieden. „Die Leute haben mehr Zeit“, glaubt auch Robert Schneider. Der Bereichsleiter aus Mammendorf betreut und koordiniert die Aktivitäten in insgesamt neun Landkreisen. Darunter auch der Landkreis Starnberg, der bei den jüngsten Aktionen stets zahlreiche Neuspender hinzugewinnen konnte. Schneider, seit 2007 dabei, kann sich noch gut an die Zeit erinnern, als die Spendenbereitschaft alles andere als rosig aussah. Ganz anders sei es aktuell. Zuletzt machte das Team vom Blutspendedienst – sieben Mitarbeiter und drei Ärzte – mit vier Ehrenamtlichen der BRK-Bereitschaft Herrsching wieder Station am Ammersee. Am Tag vor Heiligabend wurden in der Martinshalle erneut zwölf Behandlungsplätze aufgebaut. Und Schneider freut sich, dass auch diese Aktion gut besucht war. 115 Spender stehen auf seiner Liste, davon 38 Neuspender. „Wir erreichen aktuell eine Menge Neuspender“, freut er sich.

Die Spende selbst dauert nur wenige Minuten, insgesamt mit Registrierung sind es wohl 45 Minuten, die jeder Spender einrechnen muss. Dafür gab es so kurz vor Weihnachten nicht nur eine Brotzeit „to go“, wie es Schneider nennt. Das Team um Herrschings Bereitschafts-Chefin Nicole Scheibenpflug hatte zudem noch liebevoll Päckchen mit hausgemachtem Fruchtaufstrich hergerichtet, die jeder Spender zusätzlich als Dankeschön in die Hand bekam.

Brotzeit gibt es auch wieder, wenn das Blutspendedienst-Team das nächste Mal Station im Landkreis macht. Dies geschieht bereits am Donnerstag, 7. Januar. Blutspendedienstmitarbeiter, Ärzte und Ehrenamtliche vom BRK freuen sich auf zahlreiche Spender im Rathaus Gilching. Zuletzt waren dort rund 200 Spender gezählt worden. Und auch im Rathaus gibt es zur Stärkung nach der Spende eine Brotzeit „to go“. Normalerweise gebe es immer einen Bereich, in dem man sich noch mal gemütlich hinsetzen könne, um die Brotzeit zu verzehren und den ein oder anderen Ratsch zu halten. In Zeiten der Pandemie sei dies leider nicht möglich, bedauert Schneider. Er weist auch darauf hin, dass Termine vorab online zu vereinbaren seien. „Das erspart gegebenenfalls Wartezeiten“, sagt er. Unter www.blutspendedienst.com seien über „Terminsuche“ Reservierungen möglich.  

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