Die Bürgerinitiative Alersberg hat die Standorte markiert: Ihre eigenen Vorschläge an der Straße Söcking/Hadorf (A) und der zusätzliche Mast bei Wangen (B) sowie der Standort des Freistaates auf dem Alersberg (C). Foto: Google/fkn

BOS-Funkmast: BI Alersberg bereitet Petition vor

Söcking - Die Söckinger Initiative Alersberg hat sich im Kampf gegen Standort für einen BOS-Funkmast in der Nähe ihrer Wohnungen juristischen Beistand geholt. Vorbereitet wird eine Petition an den Landtag.

Die besorgten Bürger sind enttäuscht und fühlen sich vom Innenministerium brüskiert. Sie berufen sich auf die Zusage von Innen-Staatssekretär Gerhard Eck, der Freistaat werde nur in Absprach mit den Söckingern und der Stadt einen Standort aussuchen.

Dieses Versprechen ist Makulatur: Denn am Donnerstag liegt dem Starnberger Bauausschuss ein Antrag für den Bau eines Funkmasten auf einem Gelände am Alersberg - "Anhöhe Wald" genannt - vor. Dabei hatte der Stadtrat diesen Standort, den der Staat von einem privaten Grundeigentümer bekommt, mehrheitlich abgelehnt. Allerdings muss die Stadt in diesem Fall nur gehört werden. Ihre gemeindliche Planungshoheit kann sie nicht ausspielen - das letzte und entscheidende Wort hat die Regierung von Oberbayern.

Die BI wirbt weiterhin für ihre Standort-Vorschläge: ein städtisches Grundstück an der Straße von Söcking nach Hadorf und ergänzend der bestehende Funkmast bei Wangen. Für diesen Standort gebe es laut BI noch eine nahe gelegene Alternative: Eine Fläche, die im Eigentum des States sei und das gleiche Höhenniveau wie der Standort am Alersberg aufweise.

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