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Bürgerversammlung am Rand des Eklats

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So gut besucht wie heuer war die Starnberger Bürgerversammlung schon seit Jahren nicht mehr. Foto: Jaksch
So gut besucht wie heuer war die Starnberger Bürgerversammlung schon seit Jahren nicht mehr. Foto: Jaksch

Starnberg - Es war eine außérgewöhnlich gut besuchte Bürgerversammlung in Starnberg. Sie verlief in weiten Teilen sachlich - beim Thema Verkehr drohte sie allerdings aus den Fugen zu geraten.

Weit mehr als 200 Starnberger waren der Einladung des Bürgermeisters gefolgt, die er erstmals per Postwurfsendung und Zeitungsanzeigen ausgesprochen hatte. Ferdinand Pfaffinger hatte viel Lob und Dank im Gepäck, insbesondere auch für das im Frühjahr eröffnete neue Jugendzentrum "Nepomuk".

Turbulen wurdee die Veranstaltung, als das Thema Verkehr, genauer gesagt der B2-Entlastungstunnel, aufs Tapet kam. Mit Zwischenrufen und lautstarken Protesten wollten die Tunnelgegner den Rathauschef an einer Gegenrede hindern, dass dieser sich genötigt sah, auf sein Hausrecht hinzuweisen. Schließlich kam es zu einer Abstimmung über einen Bürgerantrag, der per Hammelsprung entschieden wurde. Mit 122:115 Stimmen wurde der Stadtrat verpflichtet, sich innerhalb von drei Monaten mit einer B2-Umfahrung als Alternative zum Tunnel zu befassen.

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