Gute Nachrichten für die Volleyballer

Herrsching - Die Realschule braucht eine größere Turnhalle. Dem war bereits zugestimmt worden. Durch die Neuverteilung der Investitionskosten für weiterführende Schulen im Landkreis und durch ein Angebot der Volleyballer selbst, scheint eine bundesligataugliche Turnhalle greifbar nah zu sein.

Gute Nachrichten für die Bundesligavolleyballer aus Herrsching: Die geplante Dreifachturnhalle der Realschule Herrsching soll bundesligatauglich gebaut werden. Der TSV hat zudem eine Beteiligung angeboten.

Nachdem sich abzeichnet, dass sich der Landkreis in der Diskussion um die Finanzierung des Herrschinger Gymnasiums bereit erklärt 90 Prozent der Investitionskosten an allen übrigen weiterführenden Schulen zu übernehmen, eröffnen sich auch dem Zweckverband weiterführender Schulen im westlichen Landkreis neue Möglichkeiten. Auch die Zinsen, die entstehen, wenn die Träger in Vorleistung gehen, würden zu 50 Prozent übernommen.

Die Dringlichkeit einer Dreifachturnhalle unterstrich Realschul-Direktorin Rita Menzel-Stuck erneut bei der Sitzung des Zweckverbands am Donnerstag in Herrsching. „Wir sind um drei Klassen gewachsen und müssen teilweise auf die Sporthalle in Hechendorf ausweichen“, sagte sie. Verbandsgeschäftsführer Stefan Amon ist zuversichtlich, und die Volleyballer haben bei Herrschings Bürgermeister Christian Schiller Interesse angemeldet, das Gebäude mitzunutzen. Die Sportler schlagen sich wacker in der ersten Liga und müssen spätestens in zwei Jahren eine „erstligataugliche Halle“ vorweisen. Die Kosten für die notwendigen Umbauten für 2500 Zuschauerplätze und für die insgesamt 250 Stellplätze würden sie übernehmen. In einigen Punkten wie etwa die Eigentumsverhältnisse besteht allerdings noch Klärungsbedarf. Und die Schule müsse in erster Linie Schulturnhalle bleiben. Dies soll eine Machbarkeitsstudie klären. Die Schuldirektorin signalisierte Zustimmung, wenn alle rechtlichen Dinge geklärt sind.

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