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Für ihre langjährigen Verdienste um den Sport überreichte Walter Moser (r.) Heinrich Frey (l.) die BLSV-Verdienstnadel in Gold; Petra Otterbach und Hans Michael Jungwirth erhielten die Verdienstnadel in Bronze mit Kranz. 

TSV Starnberg

Tennisabteilung bleibt „unser wunder Punkt“

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Starnberg - Die Tennisabteilung bleibt „unser wunder Punkt“, sagte Präsident Heinrich Frey auf der Delegiertenversammlung des TSV 1880 Starnberg. Er wurde wie seine Stellvertreter Petra Otterbach und Hans Michael Jungwirth erneut zum Vorstand gewählt.

Der TSV 1880 Starnberg zählt wie schon im vergangenen Jahr auch heuer weniger als 3000 Mitglieder. Genau 2960 Starnberger gehören derzeit dem nach wie vor größten Sportverein der Kreisstadt an. Dass die magische 3000er-Marke nicht mehr erreicht werden konnte, begründete Vorstandsmitglied Hans Michael Jungwirth gegenüber den 32 Delegierten am Donnerstagabend auf der Jahresversammlung mit zwei Faktoren: Zum einen seien einige Mitglieder nach der in der vergangenen Delegiertenversammlung beschlossenen Beitragserhöhung ausgetreten. Zum anderen hätten rund 100 Schwimmer den Verein verlassen, weil der TSV wegen des Umbaus des Wasserparks derzeit kein Training anbieten kann. „Ich hoffe, dass das Hallenbad wie geplant im Herbst 2017 wieder geöffnet ist“, sagte Jungwirth. Den Termin hatte Bürgermeisterin Eva John kürzlich öffentlich bestätigt (wir berichteten).

Das Prinzip Hoffnung bestimmt auch weiterhin die Zukunft der Tennisabteilung. Nachdem Investor Michael Ullmann das Grundstück am Riedener Weg, auf dem fünf der neun Tennisplätze des TSV Starnberg lagen, gekauft hatte, stehen bekanntlich nur noch vier Spielfelder zur Verfügung. „Wir bemühen uns um eine akzeptable Lösung“, versprach TSV-Präsident Heinrich Frey. Der Verein sei mit der Stadt und Ullmann, Geschäftsführer der Investorenfirma „Responsibility GmbH“, in Gesprächen. „Das wird aber noch dauern.“ Weiteres Ungemach drohe der Abteilung, sollte Peter Lang seine Tennishalle nicht mehr betreiben. „Die Tennisabteilung ist aktuell unser wunder Punkt“, musste Frey feststellen.

Ansonsten ist beim TSV 1880 alles in Butter. Auch die Finanzen geben keinerlei Anlass zur Sorge. Petra Otterbach konnte den Delegierten in der Bilanz für 2015 einen Kassenüberschuss von 5322 Euro präsentieren. Bei der Einschätzung für den Jahresabschluss 2016 zeigte sich die stellvertretende Vorsitzende pessimistischer: „Wir werden auf jeden Fall schlechter abschneiden als 2015.“ Das liege vor allem am Mitgliederrückgang, an den Kosten und den ausbleibenden Pachtzahlungen während der Renovierungsphase der Vereinsgaststätte. Für 2017 geht Otterbach von Einnahmen in Höhe von 1 111 500 Euro und Ausgaben von 1 110 000 Euro, also von einem leichten Gewinn von 1500 Euro aus.

Als Lohn für ihre Arbeit wurden Frey, Jungwirth und Otterbach nicht nur einstimmig wiedergewählt, sondern auch vom Bayerischen Landes-Sportverband geehrt. BLSV-Kreisvorsitzender Walter Moser überreichte dem Vorstands-Trio Urkunden und Ehrennadeln. 

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