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Alle Prüfungen sind absolviert

Abi 2017: Die Bilanz der Gymnasien im Landkreis Starnberg

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Aus und vorbei: Die Abiturprüfungen 2017 sind beendet. Am Freitag fanden die letzten Nachprüfungen statt, nun stehen nur noch die Abibälle ins Haus. Zeit für die große Bilanz.

Landkreis – Nun geht es nur noch um die richtige Bekleidung und die passende Begleitung für den Abiball: Die Prüfungen der Abiturienten sind beendet. Es gibt aber drei Ausnahmen.

Am Starnberger Gymnasium unterschieden sich die Prüfungen von denen der Vorjahre. Von 128 angemeldeten Abiturienten mussten vier gesundheitsbedingt Prüfungen sausen lassen. Während eine Schülerin freiwillig nächstes Jahr noch einmal antritt, müssen drei Schüler im Juli das Abitur nachschreiben. Zwei weitere haben nicht bestanden, 122 bekommen daher am Freitag, 30. Juni, in der Schlossberghalle ihre Zeugnisse. Schulleiter Josef Parsch ist zufrieden mit einem 2er-Schnitt – den genauen Wert verrät er nicht. Die Zahlen können sich im nächsten Monat aber ändern, wenn die drei Erkrankten ihre Prüfungen hinter sich haben. Bestätigt hat sich der Trend der Vorjahre, dass bei den besten Noten die Damen dominieren und am anderen Ende der Bestenliste mehr Burschen zu finden sind. Zweimal 1,0 gab es heuer in Starnberg, beides junge Damen.

Im Gymnasium Tutzing hatten sich 81 Schüler den Prüfungen gestellt. 77 von ihnen können in der kommenden Woche das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife in der Hand halten, sagt Schulleiter Bruno Habersetzer. Er ist zufrieden mit den Leistungen, die seine Schüler erbracht haben: „Wir liegen im Rahmen der vergangenen Jahre.“ Der Jahrgang habe eine Durchschnittsnote von 2,36 erreicht. Die drei besten Schülerinnen hätten jeweils mit Note 1,2 abgeschlossen, insgesamt hätten 20 Schüler eine 1 vor dem Komma.

In Kempfenhausen ist Schulleiter Martin Liebl sehr zufrieden. Es gibt nur einen Durchfaller, aber 22 Einser-Schnitte. „Wir haben zweimal die Note 1,2 und zweimal 1,3“, berichtet Liebl. „Das war ein sehr gut motivierter Jahrgang, der Schnitt liegt unter 2,4.“ Motiviert und gesund: Während der Prüfungen war keiner der insgesamt 75 Abiturienten krank.

„Ein Jahrgang wie ein Rotwein“, sagt der stellvertretende Schulleiter des Christoph-Probst-Gymnasiums in Gilching, Alexander Schröder: „Er hatte Potenzial, brauchte aber viel Begleitung, Unterstützung und Förderung, um seine Klasse zu entfalten.“ Drei Minuten nach Ende der letzten mündlichen Prüfung zog er am Freitag im Gespräch mit dem Starnberger Merkur Bilanz. Die Durchschnittsnote von 2,35 sei sehr zufriedenstellend. Einmal konnte die Traumnote 1,0 vergeben werden, einmal die 1,1 und einmal die 1,2. „Auffällig ist, dass wir heuer vergleichsweise viele Jungs unter den Besten hatten“, so Schröder. Das sei aber auch alles gewesen, was auffällig an den Abiprüfungen war: „Die Schüler waren kreuzbrav.“ Daher steht einer entspannten Feier auch nichts im Wege.

Wenn nächsten Freitag im Otto-von-Taube-Gymnasium Direktorin Sylke Wischnevsky die Abiturzeugnisse überreicht, dürfen sich sechs Absolventen über die Traumnote 1,0 freuen. Dieses beachtliche Resultat vervollständigen 45 weitere Absolventen, deren Reifezeugnisse eine 1 vor dem Komma aufweisen. Das heißt, knapp 41 Prozent der insgesamt 125 erfolgreichen Abiturienten haben einen mehr als guten Abschluss hingelegt. Vier Prüflinge haben das Abitur nicht bestanden. Die Zeugnisübergabe beginnt um 15 Uhr mit einem Sektempfang. Anschließend wird in der Halle der benachbarten Mittelschule gefeiert.

Am Ammersee-Gymnasium in Dießen bekommen 79 von 83 Abitur-Prüflingen am Freitag, 30. Juni, ihre Zeugnisse. Ein Absolvent verlässt mit der Traumnote 1,0 die Schule, 13 weitere haben eine 1 vor dem Komma. Laut Direktor Alfred Lippl haben die Abiturienten heuer mit einem Notendurchschnitt von 2,4 abgeschnitten. Zur Zeugnisübergabe wird jeder einzelne Absolvent unter den Klängen eines selbst gewählten Musikstücks die Bühne betreten und sich dort auf einer Tafel verewigen.

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