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Zufriedene Mienen: der neue Kassenwart Bernhard Kieninger (v.l), die alte und neue Vorsitzende Antoinette Bagusat, Bürgermeister Herbert Kirsch und Vize-Vorsitzende Christine Stedele. 

Dießener Bürger

Anlauf zum Kommunalwahlkampf

Frauen-Power für die Dauer von mindestens zwei weiteren Jahren herrscht weiter bei den Dießener Bürgern, der politischen Gruppierung um Bürgermeister Herbert Kirsch. Bei der Mitgliederversammlung im Riederauer Kramerhof wurden Antoinette Bagusat als erste und Christine Stedele als zweite Vorsitzende einstimmig wiedergewählt. Mit vier weiteren Damen in der Vorstandschaft sind die Herren mit fünf Sitzen in der Minderheit.

Dießen – Bis April, spätestens Mai, soll eine schlagkräftige Truppe für die Kommunalwahlen 2020 aufgestellt werden – samt Bürgermeisterkandidaten. Wie berichtet, tritt Herbert Kirsch nach 24 Jahren nicht mehr an. Derzeit sitzen am Ratstisch neben Bürgermeister Kirsch Antoinette Bagusat, Franz Kubat, Beatrice von Liel, Marianne Scharr und Christine Stedele als Vertreter der Dießener Bürger. Gründungsmitglied Kirsch führte aus, dass Kompetenz und Erfahrung in Verbindung mit dem Blick auf das Machbare sowie Offenheit für das Neue die Grundlagen für die Arbeit der Gruppierung seien. Dießen und seine Ortsteile sollen ein liebens- und lebenswerter Platz für alle Altersgruppen bleiben.

In seinem Rück- und Ausblick hob Kirsch den Sozialwohnungsbau in Oberdießen hervor, der im März Richtfest feiert. Der Kiosk in den Seeanlagen werde rechtzeitig zum Töpfermarkt fertig, wobei die Restaurierung der Ufermauern aber wegen noch fehlender Genehmigungen wohl nicht mehr in diesem Jahr begonnen werde. Wie es mit der heiß diskutierten Mühlstraße und einem Verkehrskonzept für die Marktgemeinde weitergehe, werde sich nach Auswertung der Fragebögen zum Thema Verkehr zeigen. Zum geplanten Ausbau des Parkplatzes Rotter Straße stellte Kirsch fest, dass hier „nichts zubetoniert“ werde, sondern ein naturbelassener grüner Parkplatz entstehen werde. Er war zuversichtlich, dass dies den Verkehr durch das Ortszentrum entlasten werde, ebenso wie der künftig erweiterte Parkplatz am Bahnhof über die Markthalle hinaus.

Heiß diskutiert wurde die Zukunft des gemeindlichen Bades in St. Alban wegen noch zu klärender Haftungsfragen. Kirsch betonte, dass sich Gemeinderat und Verwaltung um eine Lösung bemühten, die allen Bürgern gerecht werde. Die Entscheidung soll bis Ende März fallen: „Naturbad“ mit Bademeister, nachts geschlossene „Badestelle“ ohne Floß und Rutsche oder auch eine Kombination von beiden mit oder ohne Eintritt, aber auf jeden Fall mit einer Badeordnung. Es wurde noch viel diskutiert über die Zukunft der maroden Huber-Häuser, die Sanierung der Tiefgarage an der Mühlstraße oder das Parkproblem an der Johannisstraße.

In der engeren Vorstandschaft gibt es zwei neue Gesichter: Bernhard Kieninger (Kassenwart) und Valeria Scheffel-Jurisch (Schriftführerin). Zu Beisitzern wurden Franz Kubat, Bea von Liel, Marianne Scharr, Sabine Herold, Peter Keck, Roland Kratzer und Lars Krauß gewählt.  roe

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