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Zwei Bewohner des Mehrfamilienhauses in Dießen mussten zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht werden, darunter eine schwangere Frau. (Symbolbild)

Der Vermieter hatte offenbar sparen wollen

Ofen falsch isoliert: Giftige Gase freigesetzt

Bei einem Zwischenfall in Dießen haben zwei Bewohner einer Wohnung eine Rauchgasvergiftung erlitten. Hintergrund nach Angaben der Polizei: Der Vermieter hatte den Ofen selbst isoliert statt eine Fachfirma zu beauftragen. 

Dießen– Das hätte auch schlimmer ausgehen können. Weil sich ein Vermieter wohl Geld sparen wollte, erlitten am Samstag zwei Bewohner einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Dießen eine Rauchgasvergiftung, darunter auch eine schwangere Frau. Beide wurden zur Abklärung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Wie die Polizei mitteilt, war der Vermieter der Wohnung schriftlich aufgefordert worden, die Isolierung eines Ofens in der Wohnung zu erneuern. Statt eine Fachfirma zu beauftragen, bastelte der Mann selbst an dem Ofen herum. Für die Isolierung verwendete er ein handelsübliches Klebeband. Das begann zu schmelzen, als der Ofen am Samstag in Betrieb genommen wurde. Giftige Gase wurden freigesetzt. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Dießen und St. Georgen lüfteten die Wohnung. Als die Schadstoffwerte wieder im Normbereich lagen, wurde das Haus zum Betreten freigegeben. mm

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