Der Töpfermarkt wird am Donnerstag um 10 Uhr eröffnet.

Niederschläge

Töpfermarkt in trockenen Tüchern

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Nach den heftigen Regenfällen der vergangenen Tage gab es Gerüchte, der Töpfermarkt würde ausfallen. Die Organisatoren dementieren: Auch der 19.Töpfermarkt in den Seeanlagen findet wie geplant statt. 

Dießen – Auch wenn die Bahnunterführung aktuell nur mit Gummistiefeln betreten werden sollte – die Seeanlagen stehen nicht unter Wasser. Und das werde so bleiben, die Organisatoren des Dießener Töpfermarktes lassen sich ihren Optimismus nicht nehmen. „Der Ammersee ist noch nicht so voll, dass man den Markt nicht veranstalten könnte“, versichert Beate Bentele, die für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Die Fischer seien die ersten gewesen, die ihre Buden aufgestellt haben. „Sie sollten es wissen.“ Auch Hausherr Bürgermeister Herbert Kirsch erkannte am Dienstag keinen Grund, das Markttreiben möglicherweise sogar abzusagen. Diesem Gerücht widersprachen Bentele, Kirsch und auch Marktleiter Wolfgang Lösche deshalb deutlich.

Das Wasserwirtschaftsamt habe Mut gemacht. „Momentan fließt von der Ammer nicht so viel mehr rein

in den Ammersee, als dass der See es nicht abfangen könnte“, sagte Beate Bentele. „Wir haben einen Spielraum von 15 bis 20 Zentimeter“, wusste Kirsch und machte sich keine Sorgen, dass das Wasser in die Seeanlagen schwappt. Der Aufbau der Marktstände laufe wie geplant, so Marktleiter Lösche. Auch wenn der See sehr hoch sei. „Wir sind natürlich froh, wenn es nicht weiter regnet“, sagt er. Ein Hochwasser, das die Seeanlagen überschwemmt, erwarte er aber nicht.

Auch wenn die Bahnunterführung unter Wasser steht, ein Hauptzugang zum Markt. Bis zum Marktbeginn am Donnerstag, 30. Mai (10 Uhr), soll es abgepumpt sein, damit die Besucher trockenen Fußes in die Seeanlagen gelangen. Die Organisatoren haben Wetter und Wasser im Blick, bleiben aber optimistisch. Ab Donnerstag ist außerdem Wetterbesserung vorausgesagt.  

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