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Ein Rettungsboot der Wasserwacht im Einsatz auf dem Ammersee.

Er meldet sich später wohlauf

Kite-Surfer vermisst – schwierige Suche am Ammersee

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Herrsching – Notruf am Ammersee: Am Nachmittag des Heiligen Abends suchten zahlreiche Rettungskräfte nach einem vermissten Kite-Surfer. Im Einsatz war auch ein Rettungshubschrauber.

Entscheidend ist, dass am Ende alle wohlauf waren und mit ihren Lieben feiern konnten. Als der Notruf an Heiligabend um 14.38 Uhr einging, war das nämlich noch nicht abzusehen. „Kite-Surfer in der Herrschinger Buch vermisst“, lautete die Meldung, woraufhin die ehrenamtlichen Retter der Wasserwachten Herrsching und Dießen, ein Notarzt, zwei Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber in Gang gesetzt wurden. Ein aufmerksamer Passant hatte am Dampfersteg ein herrenloses, angespültes Kite (Lenkdrachen) gesehen und unverzüglich die Integrierte Leitstelle in Fürstenfeldbruck verständigt.

Die alarmierten Retter suchten daraufhin bei steifem Nordwest-Wind den fünf Grad kalten Ammersee ab. Siegfried Dumbsky, der Technische Leiter der Kreiswasserwacht Landsberg: „Der Wind mit einer Stärke in Böen bis zu sieben Beaufort und der daraus entstehende Wellengang erschwerten eine Sichtung durch die drei eingesetzten Rettungsboote erheblich.“ Bei sieben Beaufort sprechen Experten von sehr grober See und Windgeschwindigkeiten bis 61 km/h.

Die Suche blieb jedoch erfolglos – sowohl vom Wasser aus als auch aus der Luft konnte keine Person im Ammersee entdeckt werden.

Eine knappe halbe Stunde später, um kurz nach 15 Uhr, dann die Erleichterung: Bei der Einsatzleitung der Wasserwacht meldete sich der Surfer und erklärte, dass er seinen Kite aus technischen Gründen hatte lösen müssen und dass er aus eigener Kraft sehr schnell an Land gekommen sei. Seine Bekleidung war der Witterung gut angepasst, sodass er keine Unterkühlung oder andere Verletzungen erlitten hatte.

Wasserwachtler Dumbsky: „So gelang es den ehrenamtlichen Wasserrettern noch, rechtzeitig zum Fest zu Hause zu sein.“ Für den Technischen Leiter Anlass, sich bei allen Kollegen zu bedanken: „Sie sind ohne zu zögern 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr auf dem Sprung, um in Not geratenen Menschen selbstlos zu helfen.“ 

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