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Sie halten die Fahne hoch für Dießen, für ihre Bürgermeisterkandidatin Hanni Baur (vorne Mitte) und für die Werte der SPD insgesamt. 

Kommunalwahl 2020

„Altes verwalten, Neues gestalten“

Hanni Baur bewirbt sich für die SPD um das Bürgermeisteramt in Dießen. Eine unter insgesamt sieben Bewerbern - hinter ihr ein ambitioniertes Team.

Dießen – Die Kandidaten der SPD Dießen arbeiten als Koch, als Pflegerin, als Handwerker, Lehrer oder als Ingenieur, sie sind Eltern, verheiratet, alleinerziehend oder versuchen sich in neuen Lebensformen. Viele von ihnen sind sozial und ehrenamtlich engagiert – allen voran Bürgermeisterkandidatin Hanni Baur. Der Gemeinderätin mache es Freude, auch die Schwächeren zu unterstützen. Es freue sie sehr, dass daran alle Kandidaten für den Gemeinderat stehen. Auf der Liste des Ortsverbands fänden sich alle Schichten und Berufe in den Altersstufen von 18 bis 74. Sie selbst, so Hanni Baur sei eigentlich „bekannt wie ein bunter Hund“, nicht zuletzt als aktives Mitglied vieler Vereine. Seit 24 Jahren sitzt die 60-Jährige im Gemeinderat. Ihre Arbeit, so Baur, sei von Anfang geschätzt worden, „obwohl ich eine Frau vom Dorf bin, obwohl ich Sozialdemokratin bin und obwohl – oder gerade weil – ich immer grad raus bin“. „Altes verwalten – Neues gestalten“ – das sei ihr Motto. „Etwas für die Menschen tun“, möchte auch SPD-Vorsitzender Patrik Beausencourt. Menschlichkeit, so der Rechtsanwalt, verbinde er sehr stark mit Sozialdemokratie. Dem konnte sich auch Gemeinderätin Katrin Brachner-Kubat anschließen. Die Werte der SPD, so die Ärztin, würden im Ortsverband gelebt: „Jeder kommt zu Wort, niemand wird untergebuttert.“ Zu den jungen Kandidaten gehört neben Marcus Noack (28), Patrik Nellen (22) und Maxim Sander (18) auch Kana Tlaskal. Die 20-jährige Dießenerin möchte den jungen Leuten eine Stimme geben, die nicht an wichtigen Schalthebeln der Gesellschaft sitzen. Der Abiturient Maxim Sander ist aktives Juso-Mitglied. Er kümmert sich um die Präsenz des SPD in den sozialen Medien.

Ein strahlendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement ist die 60-jährige Conny Schneider. Sie gründete vor mehr als zehn Jahren den Ammersee-Sportverein, in dem zahlreiche Familien und viele Kinder Freude am Sport finden. Engagement gegen Rechtsaußena wünscht sich der 34-jährige Familienvater und Gymnasiallehrer Sebastian Knoller. Er zog im Sommer von München nach Dießen. Zu den bekannten Gesichtern auf der SPD-Liste gehört auch Sattlermeister Michael Ruoff, der 2009 das „Gewerkhaus“ für Künstler und Handwerker gründete.

Die Liste wurde einstimmig mit „Ja“ verabschiedet. Patrik Beausencourt fasste nochmals zusammen, was der Ortsverein unter dem Motto „Wir bleiben dran“ in den vergangenen Jahren angeschoben hat, allen voran den Heinrich-Tlaskal-Preis für soziales Engagement, dotiert mit 1000 Euro.

Die Kandidaten der SPD Dießen: 1. Hannelore Baur, 2. Patrik Beausencourt, 3. Kathrin Brachner-Kubat, 4. Marcus Noack, 5. Julia Baur, 6. Werner Hauk, 7. Conny Schneider, 8. Maxim Sander, 9. Bettina Paul, 10. Sebastian Knoller, 11. Conny Beausencourt, 12. Michael Ruoff, 13. Mona Reimann, 14. Alfred Tlaskal, 15. Suanne Kretschmann, 16. Georg Friedrich, 17. Gisela Gsell, 18. Patrick Nellen, 19. Kana Tlaskal, 20. Rainhold Kolb, 21. Rosemarie Tlaskal, 22. Florian Baier, 23. Horst Pahl, 24. Alfred Kube. Ersatzkandidaten: Ulrike Baur, Wilfried Stiftl.  

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