Wie hier in Riederau wurde auch die Leuchte in Utting auf die besser sichtbare  LED-Technik umgerüstet.

Ammersee

Sparsame Sturmwarnleuchten

Riederau/Utting - Insgesamt stehen rund um den Ammersee sieben unter Umständen lebensrettende Sturmwarnleuchten. Zwei wurden nun auf die ebenso sparsame wie effiziente LED-Technik umgerüstet.

Für Wassersportler kann der Sturmwarndienst auf dem Ammersee im Ernstfall eine Art Lebensversicherung sein. In der Zeit vom 1. April bis zum 31. Oktober sind die gelben Warnleuchten zwischen 7 und 22 Uhr wieder einsatzbereit. Sieben Sturmwarnleuchten gibt es am Ufer rund um den See. Dass ihr Blinken nun als unterschiedlich markant wahrgenommen wird, liegt an der neuen Technik. Die Sturmwarnleuchten in Riederau und Utting wurden im Herbst 2015 mit neuer LED-Technik ausgerüstet. Sie verspricht eine höhere Wahrnehmung bei schlechter Sicht und ist deutlicher in der Blinkfrequenz. Zudem sind diese Anlagen wartungsärmer und daher im Unterhalt günstiger.

Die übrigen fünf Sturmwarnleuchten am Seeufer sollen ebenfalls bald umgerüstet werden. Die Leuchtzeichen der Warnstufen bleiben aber bei allen sieben Sturmwarnleuchten selbstverständlich gleich:

Vorsichtswarnung (langsamer Rundlauf, 40 Signale in der Minute): „Achtung mit Unwetter ist zu rechnen“

Sturmwarnung (schneller Rundlauf, 90 Signale in der Minute): „Gefahr! Ufer anlaufen, Nicht auslaufen“

Entwarnung (Erlöschen des Blinkleuchten): „Die Gefahr ist vorbei“.

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