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Hatten die Einbrecher vielleicht Bauchschmerzen? 

Rekordbeute

Einbrecher im Klinikum Starnberg erbeuten Packung Zwieback

Starnberg – Das schlechte Wetter hat offenbar auch Einbrecher von Taten abgehalten, doch sind die vermutlich organisierten Banden wieder da: In der Nacht auf Dienstag brachen Unbekannte sowohl ins Klinikum Starnberg ein als auch in ein Seniorenzentrum an der Waldschmidtstraße in direkter Nähe.

Die Beute war mager, der Sachschaden hoch. Und die Auswahl der Ziele zeigt, dass die Täter vor nichts zurückschrecken. In das Klinikum drangen die Täter nach Angaben der Starnberger Polizei ein, indem sie Fluchttüren aufbrachen. In einem Raum fanden sie einen Schlüssel, mit dem sie weitere Räume – darunter Umkleiden – aufsperren konnten. Die Täter rissen drei Spinde auf, verschafften sich Zugang zu einer Arztpraxis und brachen dort diverse Schränke und Behälter auf. Der Versuch, in den Küchentrakt des Klinikums zu gelangen, scheiterte jedoch – der Schließzylinder erwies sich als zu widerstandsfähig. Wertsachen fanden die Einbrecher laut Polizei nicht – sie stahlen lediglich eine Packung Zwieback. Der Schaden unter anderem an fünf Türen liegt bei rund 3000 Euro. Etwas dilettantisch stellten sich die Täter – die Polizei geht wegen Nähe und Vorgehen von ein- und denselben Einbrechern aus – wenige hundert Meter weiter im Seniorenzentrum an. Womöglich hatten sich die Täter dort ins Gebäude geschlichen und sich am Abend einsperren lassen. Als alle weg waren, durchsuchten die Unbekannten den Küchentrakt, in dem sie eine Geldkassette aufbrachen – die war leer. Aus einem anderen Raum stahlen sie 20 Euro Kopiergeld. An einem Tresor jedoch scheiterten sie, weil sie offenbar nicht wussten, wie sie ihn aufbrechen sollten. Der Tresor jedoch ist seither unbrauchbar. Schaden insgesamt: rund 2000 Euro. Nachdem offenbar wieder Einbrecher unterwegs sind: Wer sich Tipps zum Schutz holen will, ist bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Fürstenfeldbruck, richtig: Tel.: (0 81 41) 61 20. 

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