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Die Glastür wurde brachial aufgebrochen.

Einbruch in Aral-Tankstelle

So zerstörten die Täter die Eingangstür

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Herrsching –  Unbekannte sind am Donnerstag in die Aral-Tankstelle in Herrsching eingebrochen. Mit brachialer Gewalt hebelten sie die Eingangstür auf.

Für Edgar Varga war es ein Schreck in der Morgenstunde. Als der Pächter der Herrschinger Aral-Tankstelle an der Seefelder Straße gestern in aller Früh gegen 5.30 Uhr das Geschäft betrat, brauchte er keine Schlüssel. Die Tür war zerstört, brutal aufgebrochen. Ebenso ein kleiner Tresor an der Wand. Der 51-Jährige hat sich am Nachmittag schon wieder gefasst. „Die Tür ist notdürftig gerichtet“, sagt er. Das Geschäft ist geöffnet.

Der noch unbekannte Täter ist um 22 Uhr am Mittwochabend in die Geschäftsräume eingedrungen. Die Tankstelle schließt um 21 Uhr, es war niemand mehr da. Und die Nachbarn an der vielbefahrenen Straße haben offenbar auch nicht mitbekommen, als der Täter mit „massiver Gewalt“ die Glasschiebetür zerschlug und aufhebelte. Genauso brutal ging der Täter mit dem kleinen Tresor um, der in der Tankstelle an der Wand hängt. „Aber der Schaden im Laden ist höher als die Summe des Geldes, das der Einbrecher aus dem Geldschrank entwendete“, sagt Varga. Er erwartet Reparaturkosten von mehreren tausend Euro.

Varga besitzt die Tankstelle seit 25 Jahren, er beschäftigt sieben Aushilfen. „Mir ist das schon einmal passiert“, sagt er. Das sei etwa 15 Jahre her und es war auch nachts. Danach wurde eine Kamera installiert. Mit dieser ist der Unbekannte aufgenommen worden. Darauf ist auch zu sehen, wie er auf einem Fahrrad Richtung Goethestraße flüchtet. Auffällig war ein roter Rucksack, den er bei sich trug, ebenso ein schweres Werkzeug mit langem Stiel. Die Polizei bittet um Hinweise unterTel. (0 81 52) 9 30 20. 

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