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Eine Parkbank für den Lieblingsplatz

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Blick auf den Starnberger See und das Ostufer: Rosi und Josef Huber auf „ihrer“ Ruhebank in Tutzing. Foto: svj

Tutzing - 53 neue Parkbänke sind in den vergangenen drei Jahren in Tutzing aufgestellt worden. Die meisten wurden von Privatleuten gespendet - durchaus nicht uneigennützig.

Der Verschönerungsverein hatte vor Jahren dazu aufgerufen, Parkbänke zu spenden. Neben Privatleuten sind auch Firmen und Vereine diesem Aufruf gefolgt. Heuer wollen sogar einige Abiturienten eine Bank finanzieren.

Die Bänke - Stückpreis etwa 370 Euro, hergestellt aus Lärchenholz - hatte die frühere Vereinsvorsitzende Renate Lindemann ausgewählt. Der Verschönerungsverein kauft sie in einer Behindertenwerkstatt in Bad Tölz. Mit ihnen sollen nicht nur die Brahmspromenade, sondern auch der Bleicherpark, Thomaplatz und Johannishügel ausgestattet werden.

Denn auch an diesen Orten wird es Lieblingsplätze, wo es sich lohnt zu verweilen. Rosi und Josef Hubers Bank steht in Tutzing an der Brahmspromenade, mit Blick auf den Spielplatz beim Midgardhaus. Dort hält sich das Ehepaar gerne auf. Eine weitere Bank wollen die Hubers spenden für ihren eigentlichen Lieblingsplatz - oben an der Traubinger Straße. Dort wohnte früher Kalixtus Färber, der langjährige Tutzinger Feuerwehrkommandant, mit seiner Frau Philomena. „Sie waren die Pflegeeltern der ersten Frau meines Mannes“, erzählt Rosi Huber, „aber für uns sind sie Oma und Opa.“

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