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Bahn frei für die 16 Eisstockschützen des Starnberger Seniorentreffs. In vier Teams spielen die Teilnehmer auf der Bahn am Starnberger Kirchplatz um den Turniersieg. Der Eiszauber endet am Sonntag mit der Stadtmeisterschaft.

Eiszauber-Eisstockschießen

Nur auf dem See ist es noch schöner

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Eine Riesengaudi ist das Eisstockschießen des Starnberger Seniorentreffs auf der Eisfläche am Kirchplatz.

Starnberg – Zur Halbzeit gibt es ein Weißbier. Dieter von Grolman steht im Zelt auf dem Starnberger Kirchplatz und stopft frischen Tabak in seine Pfeife. Sein Team hat noch Chancen, das Turnier zu gewinnen. Wenn das nicht klappt, ist es auch nicht schlimm. Der 66-Jährige vom Starnberger Seniorentreff sagt, worauf es ihm ankommt: „Frische Luft, nette Leute und Späße machen.“

Jedes Jahr veranstaltet der Seniorentreff beim Eiszauber auf der Fläche ein Spaßturnier. Die Bedingungen dafür waren gestern perfekt: glatte Fläche, kein Regen. „Nur Wildschießen ist besser“, sagt von Grülman. Er ist einer der wenigen Senioren mit Erfahrung im Eisstockschießen, für die Hälfte der 16 Teilnehmer ist es das erste Mal. „Dafür schießen sie aber erstaunlich gut“, lobt Schütze Ernst Pfandorfer, „sie haben Gefühl.“

Das braucht es auch, um die Stöcke möglichst nahe an die Daube zu bringen. 20 Meter ist die Eisfläche auf dem Kirchplatz lang. Mit genauem Zielen und viel Gefühl gelingen den Teilnehmern des Seniorentreffs einige Erfolge. Manch einmal erreicht der Stock das Ziel nicht, weil er unsanft aufs Eis gebracht wurde. „Wenn man es mit Gewalt versucht, geht es meistens daneben“, sagt Werner Jöhnk. Der 74-Jährige steht am Rand und schaut den Schützen zu. Bevor der Eiszauber endet, möchte er selbst noch auf die Fläche. Noch bis Sonntag, 5. Februar, gibt es die Möglichkeit. 

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