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Erbe: Teilerfolg für Schürmann-Stiefsohn

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Ursula von Bayern hat 133 000 Euro an den Stiefsohn ihrer besten Freundin Petra Schürmann gezahlt.

Starnberg - Im Streit um das Erbe der verstorbenen TV-Moderatorin Petra Schürmann hat einer ihrer Stiefsöhne einen Teilerfolg errungen. Er erhielt 133.000 Euro vor Beginn eines angestrengten Prozesses.

Gregor Freund hat gegen Ursula Prinzessin von Bayern einen Gerichtsprozess gewonnen, bevor dieser richtig eröffnet werden konnte. Der in Amerika lebende Sohn des Starnberger Internisten Gerhard Freund erhielt am Montag von der Prinzessin 133.000 Euro nebst Zinsen. Diese Summe hatte Freund junior ab 2006 für die Pflege seines Vaters aufgewendet.

Der 83-Jährige Gerhard Freund war 2008 an Krebs gestorben. Zuvor hatte er mit Ehefrau Petra Schürmann zurückgezogen in der gemeinsamen Starnberger Villa gelebt. Als Freund 2008 verstarb, wurde Petra Schürmann Alleinerbin. Schürmann wiederum setzte ihre beste Freundin Ursula von Bayern und deren Kinder Manuel und Filipa als Alleinerben ein.

Gegen die Prinzessin haben die Stiefsöhne Gregor und Thomas eine weitere Klage laufen. Es geht um ihren Pflichtteil aus der Erbmasse, die sich insbesondere aus der Starnberger Villa samt Inventar und 3500 Quadratmeter großem Areal zusammensetzt. Makler schätzen den Verkehrswert auf mindestens drei Millionen Euro.

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