Neue Führung der Feuerwehr Erling-Andechs (v.l.): Hubert Ketterl (2. Kommandant), Ex-Kommandant Gregor Mauerer, Vorsitzender Georg Scheitz, neuer Kommandant Josef Pfänder und Florian Frey (2. Vorsitzender). Foto: Jaksch

Erst Kommandant, dann Vaterfreude

Erling - Guter Start ins neue Jahr. Erst wurde Josef Pfänder zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Erling-Andechs gewählt. Und nur wenige Tage danach kam Töchterchen Anna zur Welt.

Nach sechs Jahren als zweiter und zwölf Jahren als erster Kommandant verabschiedete sich Gregor Mauerer. „Ich kann mir eigentlich nur wünschen, dass die Mannschaft weiterhin so gut zusammenhält und der Zusammenhalt der drei Ortsteilfeuerwehren weiterhin so gut gepflegt wird“, sagte er. Mauerer bat die Kameraden, seinen Nachfolger Josef Pfänder zu unterstützen. „Jeder Kommandant kann nur so gut sein, wie seine Mannschaft.“ Pfänder wurde einstimmig in das Amt gewählt. Und wenige Tage später wurde er dann noch Vater eines Töchterchens.

In seinem Rechenschaftsbericht verwies Maurer auf insgesamt 1612 Stunden, die die Floriansjünger 2013 für Einsätze und Übungen abgeleistet haben. Insgesamt zählt die Wehr 49 Mitglieder, 43 davon über 18 Jahre und sechs Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren.

Über den geselligen Teil der Feuerwehr berichtete Georg Scheitz junior, der bei den Neuwahlen durch die 50 anwesenden Mitglieder zum dritten Mal im Amt als Vorsitzender des Feuerwehrvereins bestätigt wurde. Unter anderem fanden ein Besuch der Feuerwehrschule in Innsbruck, eine Teilnahme beim Volksschießen der Tellschützen, ein Fußballturnier, ein Hüttenwochenende und die Gründung der Abteilung Historie unter Leitung von Georg Feigl statt.

Heuer steht am 13. Juli die Einweihung des renovierten und erweiterten Feuerwehrhauses an. „Statt vier haben wir künftig sechs Stellplätze für unsere Fahrzeuge und mehr Lagermöglichkeiten“, betonte Scheitz. Und weil die Gemeinde sparen muss, krempeln die Feuerwehrleute die Ärmel hoch und bauen das Gerätehaus in Eigenleistung an und um. Scheitz: „Eine Fachfirma wird nur eingeschaltet, wenn wir die Arbeit nicht selbst erledigen können.“ Mit der Einweihung des Gebäudes erhalten auch das neue Hilfsgruppen-Löschfahrzeug und ein umgebautes Mehrzweckfahrzeug den göttlichen Segen.

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