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Fix Strom in den Tank

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Die Drei von der Strom-Tankstelle: Landrat Karl Roth, VR-Bank-Vorstandssprecher Peter Geuß und Herrschings Bürgermeister Christian Schiller (v.l.) zeigen eine Besonderheit der neuen Ladestation: Sie ist für alle gängigen Steckersysteme geeignet. Foto: SVJ
Die Drei von der Strom-Tankstelle: Landrat Karl Roth, VR-Bank-Vorstandssprecher Peter Geuß und Herrschings Bürgermeister Christian Schiller (v.l.) zeigen eine Besonderheit der neuen Ladestation: Sie ist für alle gängigen Steckersysteme geeignet. Foto: SVJ

Herrsching - Die erste Schnell-Ladestation für Elektroautos ist in Herrsching in Betrieb genommen worden. 30 Minuten reichen schon für die Weiterfahrt.

Viele Bürger waren dabei, als vor der VR-Bank am Bahnhofsplatz in Herrsching die erste Schnell-Ladestation für E-Autos im Landkreis eingeweiht wurde – errichtet und bezahlt von der VR-Bank. „Sie ist für alle gängigen E-Anschlüsse konzipiert und 24 Stunden am Tag zugänglich“, sagt Johann Oberhofer von der VR-Bank. Rund 140 000 Euro habe die Genossenschaftsbank dafür investiert. Die E-Mobilität sei inzwischen in den Köpfen stark verankert, sagt er. Und der Klimawandel sei unübersehbar.

„Herrsching hat schon öfter die Vorreiterrolle im Landkreis übernommen“ freut sich Bürgermeister Christian Schiller. Die Station sei an einem optimalen Standort, an dem künftig auch viele E-Räder parken werden. Praktisch ist die Schnell-Ladestation auch für die Gemeinde, denn sie hat sich vor drei Wochen einen E-Golf zugelegt. 150 bis 190 Kilometer weit kommen die Gemeindemitarbeiter damit, dann muss der Golf aufgeladen werden. Vor der VR-Bank geht das in der Tat schnell: Nach 30 Minuten sind Akkus zu 80 Prozent aufgeladen.

„Was hat uns zu dieser Entscheidung getrieben“, fragt VR-Bank-Vorstandssprecher Peter Geuß rhetorisch. Es seien die Werte der Genossenschaftsbank: Verantwortung, Nachhaltigkeit und die Nähe zu den Menschen. Das ehrgeizige Ziel des Bundes, bis 2020 bis zu einer Million elektrisch getriebene Autos auf die Straßen zu bringen, sei sehr hoch gegriffen. Denn eine wesentliche Voraussetzung dafür seien genügend Ladestationen.

„Ich freue mich, heute diese erste Expresstankstelle im Landkreis einzuweihen“, sagte Landrat Karl Roth. Im Namen des Instituts „Neue Mobilität“, einer Einrichtung des Bundesverbandes eMobilität, dankte sich dessen Regionalmanager Michael Dehnert für das Engagement der Verantwortlichen, besonders Johann Oberhofer.

Die Ladestation kann bis zum Frühjahr kostenlos genutzt werden – die ersten „tankten“ schon am Freitag. Danach wird der Strom per Bankkarte bezahlt.

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