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Die Ausrüstung auf „Toni“ wurde in den Wintermonaten verbessert. Foto: fkn

Erwachsene Helfer gesucht

Herrsching - Die Wasserwacht Herrsching hat sich auf den Saisonstart am kommenden Wochenende gut vorbereitet und dafür die Wintermonate genutzt. Allein es mangelt an weiteren erwachsenen Rettern - ein Aufruf.

In den Wintermonaten wird aus Wasser meistens Eis, zumindest fallen die Temperaturen so tief, dass keine Sportler auf den Ammersee sind. Daher gibt es in dieser Zeit für die Wasserwacht Herrsching nichts zu tun. „Natürlich waren wir in der kalten Jahreszeit nicht untätig“, sagt Stefan Schiller, Technischer Leiter der Wasserwacht Ortsgruppe Herrsching. Zum Beispiel wurde die technische Ausrüstung gewartet beziehungsweise am Motorrettungsboot „Toni“ verbessert. Für das zweite, kleinere Boot wurde eine Art Bootsgarage in Mühlfeld errichtet, damit das teure Fahrzeug nicht immer Wind und Wetter ausgesetzt ist. Aber mehr noch: „Einige unserer Mitglieder haben fleißig gepaukt, um sich weiterzubilden“, sagt Schiller stolz. Daher kann die Wasserwacht nun auf zwei neue Bootsführer zurückgreifen. Die gesamte Mannschaft nahm zudem an den im Winter angebotenen medizinischen Fortbildungen teil.

Auch von anderen Wasserwachten wird die Kompetenz der erfahrenen Herrschinger Retter gerne in Anspruch genommen. Unter anderem nutzte die DLRG Ostallgäu die örtlichen Wetterbedingungen, um einigen angehenden Bootsführern Unterricht in der Herrschinger Bucht zu erteilen.

Die Herrschinger Wasserwacht selbst rüstet sich nun für die anstehende Saison. Schon am kommenden Wochenende wird an den Stationen im Mühlfeld und in Lochschwab der reguläre Dienst aufgenommen und „Toni“ zu Wasser gelassen. „Dann sind wir wieder jedes Wochenende und an den Feiertagen direkt vor Ort,“ sagt Schiller. In der übrigen Zeit - und selbstverständlich auch im Winter - werden die Retter direkt zu Hause von der Integrierten Rettungsleitstelle Fürstenfeldbruck alarmiert. Trotz des im vergangenen Jahr leicht gesunkenen Einsatzaufkommens bedeutet das viel Arbeit. Aber dem Technischen Leiter fehlen schlicht ausreichend aktive Mitglieder: „Unsere Jugendarbeit funktioniert zwar prima, doch aufgrund des Alters dürfen wir den Nachwuchs - wenn überhaupt - nur sporadisch einsetzen.“ Es mangelt an volljährigen Hilfswilligen. Wer mitmachen und sich informieren möchte, den lädt Schiller ein, in der Station Mühlfeld vorbeizuschauen

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