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Verfolgt hartnäckig ihren Traum: Yosefin Buohler will Künstlerin werden und hat die Chance beim Eurovision Song Contest mitzumachen.
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Ds Supertalent: Mit 13 trat Yosefin schon im TV auf.
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Küsschen von Jogi Löw: In Stockholm sang Yosefin die deutsche Hymne

Unter den Top 5 für Kiew

Yosefin will beim European Song Contest singen

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Höhenrain - Es ist von klein auf ihr Traum: Yosefin Buohler aus Höhenrain will beim Eurovision Song Contest mitmachen. Jetzt ist die Erfüllung ganz nah: Die 21-Jährige ist unter den letzten fünf Kandidaten. Tag der Entscheidung ist der 9. Februar.

Yosefin Buohler aus Höhenrain will Künstlerin werden. Mit ganzem Herzen. Die 21-jährige Halbschwedin, die in Höhenrain aufgewachsen ist und in die Munich International School ging, verfolgt von Kindesbeinen an dieses Ziel. Vor allem der Eurovision Song Contest (ESC) ist ihre Leidenschaft. Jetzt ist sie im Finale für den deutschen Wettbewerb: Am Donnerstag, 9. Februar (20.15 Uhr im Ersten), entscheiden die Fernsehzuschauer, ob sich Yosefin gegen vier Finalisten durchsetzen kann und Deutschland beim ESC in Kiew am Samstag, 13. Mai, vertreten darf.

Diese Chance kam ganz plötzlich. Vorigen Dienstag kam der Anruf, dass die Höhenrainerin, die jetzt in Stockholm lebt, ins Finale für den deutschen ESC-Wettbewerb darf. Einer der Finalisten, Wilhelm Sadi Richter, hatte sich zurückgezogen. Yosefin flog sofort von Stockholm nach Köln, um nachzuholen, was die anderen Kandidaten seit Wochen machen: „Songs aufnehmen, Fotos machen und Interviews geben“, erzählt ihre Mutter Patricia Randquist, in Höhenrain. Yosefin sei viel im Studio.

Eines der Interviews ist auf der ESC-Homepage im Internet zu sehen (www.eurovision.de). Auf charmante, selbstbewusste Art erzählt die junge Sängerin von ihrer Freude am Singen, ihren Träumen und unter anderem davon, dass sie Bairisch reden kann. Schwedisch kann sie natürlich auch: Für das Interview singt sie „Pippi Langstrumpf“ auf Schwedisch. Die Heimat ist für Yosefin allerdings Bayern, unterstreicht ihre Mutter. „Sie sagt immer, dass sie aus der Gegend um München stammt.“

Vor zwei Jahren zog die junge Frau nach Stockholm und machte dort eine Schauspielausbildung. Die ist abgeschlossen, jetzt verfolgt sie ihre Karriere – und hat sich deshalb für den ESC-Vorentscheid beworben. Wie 2000 andere, aus denen fünf fürs Finale ausgewählt wurden.

Für die 21-Jährige ist es nicht der erste Wettbewerb. Mit 13 hat sie bei „Das Supertalent“ mitgemacht, bei „Schweden sucht den Superstar“ war sie auch im Finale. Sie sang schon für Schwedens Königin Silvia und für die deutsche Nationalmannschaft vor einem Spiel gegen Schweden.

Vielleicht klappt es ja mit Kiew. Das wäre für die ganze Familie ein Traum: „In Schweden ist der ESC Feiertag“, sagt Patricia Randquist. Yosefin hatte sich eigens ein Flugticket gekauft, um in Köln am 9. Februar als Zuschauer dabei zu sein. Jetzt erlebt sie den Abend von der Bühne aus.

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