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Große Aufmerksamkeit weckte der Windkanal mit äußerst präziser Messtechnik.

TUM-Kolleg

Innovative Messtechnik schützt vor Kostenfalle

Der groß dimensionierte Windkanal mit exakter Messtechnik war heuer die Sensation beim zehnten Wissenschaftstag mit 13 TUM-Kollegiaten am Otto-von-Taube-Gymnasium in Gauting.

Gauting – Mit einem Schüler aus Garching hatten die Gautinger Johanna Mayr und Florian Tenzer (beide 17) das hochkomplexe Modell aus Einzelteilen gebaut. Die beiden angehenden Abiturienten studieren parallel an der Technischen Universität München (TUM).

Mehr als 200 Besucher, darunter Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger, Dozenten der TUM und Schulleiter aus der Region, hatten sich zu dem Wissenschaftstag in der kleinen Aula des Gymnasiums versammelt. 13 TUM-Kollegiaten der Jahrgangsstufe Q 12 präsentierten ihre Forschungsarbeiten und Erfahrungen bei Auslandspraktika.

Erklärtes Ziel des Kooperationsprojekts zwischen TUM und Otto-von-Taube-Gymnasium: Lernen und Forschen werden miteinander verknüpft. Im Vordergrund stehe „das naturwissenschaftliche Interesse der Schüler“, sagte Markus Stöckle. Der Mathematik-, Physik- und Informatik-Lehrer betreut die Kollegiaten, die zum Teil die Hochbegabtenklasse des Gymnasiums besuchen, seit Projektbeginn vor zehn Jahren. „Wir wollen die Kinder fördern, aber nicht überfordern“, sagte er. Erste Bewerbungen für den auf maximal 15 Teilnehmer beschränkten nächsten Jahrgang gibt es schon. Grundvoraussetzung ist eine hohe Motivation für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik)

Die 13 Kollegiaten, die heuer mit dem Abitur abschließen, erläuterten praktische Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten. Johanna Mayr und Florian Tenzer präsentierten ihren Windkanal mit hoch differenzierter Messtechnik. Weil jeder Widerstand im Auto- oder Flugzeugbau ein Kostenfaktor sei, würden die Ströme im Kanal genau gemessen, erläuterte Tenzer den praktischen Nutzen. Mit dem aufwendig konstruierten Windkanal werden auch künftige TUM-Kollegiaten experimentieren, so Stöckle. 

Von Christine Cless-Wesle

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