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Da steht das Auto im Fenster: Zum Glück kam bei dem Unfall gestern in Feldafing niemand zu Schaden.

Feldafing

Bremse mit Gas verwechselt: Friseurkunde kracht in Salon

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Ein BMW-Fahrer ist am Donnerstagnachmittag mit seinem Auto in die Schaufensterscheibe des Friseursalons Kögl gekracht. Es blieb zum Glück beim Sachschaden

Nach dem ersten Schreck konnte Claudia Rauch schon wieder lachen. „Es ist niemandem etwas passiert. Das ist das Wichtigste“, sagt die Friseurmeisterin am Nachmittag dem Starnberger Merkur. Kurz zuvor, gegen 13.15 Uhr, war ein 75 Jahre alter Mann mit seinem 3er BMW frontal in die Schaufensterscheibe ihres Friseursalons Kögl in der Bahnhofstraße gedonnert. Es klirrte, es krachte, die Scheibe barst, überall lagen Splitter herum. „Er wäre unser nächster Kunde gewesen“, sagt Claudia Rauch. 

Aus dem Termin fürs Haareschneiden wurde nichts mehr. Stattdessen kamen Feuerwehr, Polizei und Abschleppdienst, um den Unfall aufzunehmen, die Scherben zu entfernen und das Wrack abzutransportieren. Und der Mann bekam von Claudia Rauch auf den Schock erst mal ein Glas Wasser. 

Zum Zeitpunkt des Unfalls befand sich die Chefin mit einer Kollegin und zwei Kunden in dem Salon. Im vorderen Teil des Geschäfts in unmittelbarer Nähe zum Schaufenster hielt sich zu dem Zeitpunkt zum Glück niemand auf. 

Für die Polizei war die Sache relativ schnell klar: Der Fahrer hat offenbar die Bremse mit dem Gaspedal verwechselt, berichtete ein Sprecher. Der Schaden an dem rund zwanzig Jahre alten 3er BMW der Baureihe E 36 (Produktionszeitraum von 1990 bis 2000) dürfte erheblich sein. 

Wie hoch der Schaden am Friseursalon Kögl ist, konnte die Inhaberin am Donnerstag noch nicht beziffern. „Das ist Sache der Versicherung“, sagt Claudia Rauch entspannt. Am späten Nachmittag kam auf jeden Fall ein Schreiner vorbei, der anstelle der zerstörten Schaufensterscheibe eine Schalung einpasste. 

Der Betrieb in dem Laden lief derweil schon wieder weiter. Schließlich hat Claudia Rauch nach 27 Jahren einen treuen Kundenstamm. Und der ließ sich offenbar genauso wenig von dem Unfall beeindrucken wie die Chefin selbst. Wie gesagt: Die Hauptsache ist, dass niemandem etwas passiert ist.

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