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Gute Laune bei der Einweihung (v.l.): Barbara Heinze, Hans Jochen Niescher, Angelika Hollwich, Andreas Hollwich, Michael Ott, Christa Furtner und Maximilian Leitner . 

Kolpingsfamilie Feldafing

Helfer sorgen für den Feinschliff

Die Kolpingsfamilie Feldafing hat die Kellerräume des Dorfspatzen-Kindergartens hergerichtet. Mit viel Eigenleistung, und zwar ideell und materiell.  Zwei Drittel der benötigten Materialien bezahlte die Gemeinde. 

Feldafing – „Ich hoffe, der Boden ist überall fachmännisch verlegt, denn ich werde gleich noch die anderen Räume mit Weihwasser besprengen“, scherzte Pfarrer Leander Mikschl bei der Einweihung und Segnung der frisch renovierten Gruppenräume der Kolpingsfamilie Feldafing. Dabei hätte er völlig unbesorgt sein können, denn Küche und Aufenthaltsraum präsentierten sich in einem Top-Zustand. „Unser Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern, die hier für den Feinschliff gesorgt haben“, sagte der Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Andreas Hollwich, und nannte besonders die Namen Michael Ott und Maxi Leitner.

Die Instandsetzung der schon seit 1979 genutzten Kellerräume des Dorfspatzen-Kindergartens wäre ohne dieses Engagement der Feldafinger Kolping-Mitglieder nicht möglich gewesen, bestätigte Bürgermeister Bernhard Sontheim: „Der Antrag an die Gemeinde auf Renovierung kam vor etwa einem Jahr, und nach einer Ortsbesichtigung war relativ schnell klar, dass geholfen werden musste – auch bei der Möblierung.“

Bedingung für die gemeindliche Hilfe – ihr gehört das Gebäude –  sei die Zusage von Eigenleistungen durch die Kolpingsfamilie gewesen, so Sontheim, dessen Stellvertreter Maximiliane Gerber und Anton Maier ebenfalls erschienen waren. Am Ende übernahm die Gemeinde laut Kolping-Kassier Michael Ott rund zwei Drittel der Gesamt-kosten von zirka 8500 Euro für die Verlegung neuer Holzböden, für neue Elektrik, Küche, Decken, Abkofferung und Möbel. Seit dem Herbst werden Küche und Aufenthaltsraum schon wieder genutzt. Dort trifft sich ein- bis zweimal pro Monat eine Gruppe junger Eltern. Und schon lange besteht ein offener Freizeittreff junger Leute von etwa 16 bis 25 Jahren, die zum Beispiel gemeinsam Fußball schauen.

Der Begriff „Kolpingsfamilie“ werde zweifellos mit Leben erfüllt, stellten Pfarrer Mikschl und Vorsitzender Hollwich fest. Die Bindung an diese aktuell gut hundert Mitglieder zählende Familie bestehe häufig noch lange fort, was sich bei der Einweihung auch an der Anwesenheit einiger „Ehemaliger“ zeigte. „Wir sollten nicht müde werden, anderen Gutes zu tun“, zitierte Leander Mikschl vor seinem Segen ein Wort Adolf Kolpings: „Dies trägt hier die reiche Frucht vieler Gruppenstunden – eine Erfahrung, die nun die nächste Generation wieder machen darf.“

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