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Ihre Tage sind gezählt: Die Villa von Hans Albers in Garatshausen kann ein Investor abreißen, aber nicht kaufen.

Abriss rückt näher

Abschied von der Albers-Villa

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Garatshausen – Was hätte der „blonde Hans“ wohl dazu gesagt? Die Tage der Albers-Villa sind wohl endgültig gezählt. Der Feldafinger Gemeinderat hat den Bebauungsplan für das Areal gebilligt, die eingebrachten Stellungnahmen abgewogen.

Nun liegt die Planung allerdings aus einem bestimmten Grund auf Eis: Der Freistaat Bayern hat umgedacht. War es insbesondere unter Ministerpräsident Edmund Stoiber noch so, dass Grundstücke massenhaft verkauft wurden, hat sich mittlerweile die Sichtweise durchgesetzt, dass Bauland ebenso endlich wie kostbar ist. „Daher wurde beschlossen, dass Areal nur über eine Erbpacht zu vergeben“, berichtete Bürgermeister Bernhard Sontheim in der jüngsten Ratssitzung.

Nach wie vor sei geplant, einen Investor zu suchen, der die Villa, in der Hans Albers dereinst residierte, abreißt und an ihrer Stelle einen Gastronomiebetrieb mit Übernachtungsmöglichkeiten errichtet. Er soll das Grundstück nur langfristig pachten, nicht aber kaufen dürfen.

Bis entschieden ist, wer den Zuschlag hat und was der Investor möchte, legen die Feldafinger daher den Bebauungsplan auf Eis. „Fakt ist, dass wir in der vorliegenden Planung die Flächen der einzelnen Gebäude in einem einzigen, dann entsprechend größeren Bau zusammengefasst haben“, erläuterte Sontheim. Ebenso ist festgeschrieben, wie sich die Gemeinde Wegebeziehungen vorstellt – auch wenn der geplante Weg direkt am Seeufer aufgrund der Naturschutzes kaum umsetzbar ist.

„Bei der genauen Ausgestaltung werden wir aber versuchen, so weit wie möglich die Wünsche des Investors zu berücksichtigen“, versprach Bürgermeister Sontheim im Gemeinderat: „Wenn der halt kein eckiges, sondern ein rundes Gebäude möchte, können wir das immer noch in den Bebauungsplan entsprechend einarbeiten.“ 

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