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Eine Schlange sitzt im Fenster eines Hotelfoyers und reckt den Kopf nach vorne.
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Schlange im Hotel: Dieses Bild bot sich gestern Mittag im Foyer des Hotels Residence in Feldafing.

Suche in Feldafinger Hotelpark

Aufregung um zwei Schlangen

  • vonSandra Sedlmaier
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Zwei Schlangen haben im Park des Feldafinger Hotels Residence Feuerwehr und Gäste in Atem gehalten. Jetzt sind sie verschwunden. Vermutlich sind sie nicht giftig.

Feldafing – Das war eine Aufregung gestern Mittag im Park des Hotels Residence in Feldafing: Zwei Schlangen, eine davon mehr als 1,50 Meter lang, waren am Haupteingang des Hotels kurz aufgetaucht und danach verschwunden. Polizei und Feuerwehr sowie ein Reptilienexperte der Berufsfeuerwehr München suchten nach den Tieren – vergeblich. Sie blieben gestern unauffindbar. Vermutlich geht von ihnen keine Gefahr aus. Der Experte hält sie mit hoher Wahrscheinlichkeit für nicht giftige, heimische Reptilien.

Residence-Pächter Andreas Bisson geht davon aus, dass die Tiere in einer Bepflanzungsniere nahe am Haupteingang ihr Nest hatten. Gesichtet wurden sie am Haupteingang, eine Schlange flüchtete ins Foyer. Panik habe es nicht gegeben. „Man erschreckt sich natürlich, wenn man eine Schlange sieht“, sagte Bisson auf Anfrage des Starnberger Merkur. Und dann verscheuche man sie. „Wir hätten besser schauen sollen, wohin die Tiere verschwunden sind.“

Das ließ sich nämlich von halb ein Uhr mittags bis halb vier Uhr nachmittags nicht herausfinden, wie Feldafings Feuerwehrkommandant Dirk Schiecke sagt. „Die Schlangen wurden von mehreren Personen gesichtet und fotografiert.“

Nachdem er und seine Kollegen am Hotel eingetroffen waren, machten sie sich auf die Suche im Park des Hotels. Die Informationslage war unklar. „Der Hausmeister meinte, dass eine der Schlangen geklappert hat“, berichtet der Kommandant. Da sei ihm die Sache zu heiß geworden und er habe um Unterstützung bei der Berufsfeuerwehr München gebeten. Die schickte umgehend per Hubschrauber ihren Reptilienfachmann. Der hatte allerdings auch keinen Erfolg bei der Suche – die beiden Schlangen blieben verschwunden. Der Einsatz von Wärmebildkameras blieb ebenso ergebnislos. Schlangen sind wechselwarme Tiere, das heißt, ihre Körpertemperatur passt sich an die Umgebungstemperatur an.

Die Schlangen haben die Einsatzkräfte und auch der Experte nicht selbst gesehen. Anhand von Fotos ist die Art nicht mit Sicherheit feststellbar.

„Die Schlangen sind noch irgendwo“, weiß auch Bisson. „Wenn sie wieder auftauchen, rufen wir wieder die Feuerwehr.“

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