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Die Scheckübergabe – unter anderem mit Landrat Karl Roth (l.), Artur Klein, Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (2.v.l.), Renate Leitner und Kommandeur Brigadegeneral Frank Schlösser (rechts am Scheck). 

Für die Kriegsgräberfürsorge

Bundeswehr sammelt mehr als 18 000 Euro

Zwei Wochen lang sammelten Soldaten und Zivilbeschäftigte der Bundeswehr im Landkreis Starnberg Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Das Ergebnis ist erfreulich. 

Feldafing – Mehr als 18 000 Euro sammelte die Schule für Informationstechnik der Bundeswehr zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Sie übertrifft damit das Ergebnis von 2018 um mehr als 1800 Euro und ist das beste seit 2011.

Die Haus- und Straßensammlung hat Tradition in der Vorweihnachtszeit. Soldaten und Zivilbeschäftigte waren zwei Wochen im Landkreis im Einsatz, um möglichst viele Spenden für die Pflege der 2,8 Millionen Gräber auf 832 Kriegsgrabstätten in 46 Ländern zu sammeln. Unterstützt wurde die Aktion vom Veteranen- und Soldatenverein Tutzing, der Reservistenkameradschaft Herrsching und durch Einzelspender. Artur Klein, Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes, bedankte sich im Casino der Bundeswehr-Schule in Feldafing bei Soldaten, Zivilkräften und und Vereinsvertretern für das Engagement.

Über 115 Freiwillige sammelten die Spenden

Kommandeur und Standortältester der Pöckinger Kaserne, Brigadegeneral Frank Schlösser, und Landrat Karl Roth überreichten Klein einen symbolischen Scheck in Höhe von genau 18 382,32 Euro. Schlösser stellte zufrieden fest, dass sich die mehr als 115 Sammler freiwillig für die Kriegsgräber eingebracht hatten.

Die Schule für Informationstechnik der Bundeswehr sorgte dieser Tage auch mit dem Adventskonzert in der Kirche St. Joseph in Tutzing für Spenden – zugunsten der Pfarrgemeinde und des Soldatenhilfswerks. Letzteres versorgt in Not geratene Soldaten und ihre Familien mit unbürokratischer Hilfe. Das Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr aus Garmisch-Partenkirchen sorgte für vielfältige Unterhaltung – von Alphornbläsern über Stubn Musi bis hin zu imposanten Darbietungen in Gesamtbesetzung. Ruhige, traditionelle, besinnliche, aber auch moderne Klänge entführten die zahlreichen Besucher aus dem Alltag. Musikalisch begleitet wurde auch die Erzählung zur Geburt Jesu, vorgetragen von Stabsfeldwebel Simone Steiner. Im Anschluss ließen die Gäste den Abend bei Speis und Trank auf dem Kirchplatz ausklingen.  

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